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14.12.2011

Neue Studie zu Frauen im Asylverfahren


© Jacek Pulawski

Die Verfolgung von Frauen wird in der Schweiz nicht ernst genommen: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von TERRE DES FEMMES Schweiz. Die Frauenrechtsorganisation untersuchte dafür 32 Asylgesuche von Frauen. TERRE DES FEMMES hat sich hierbei auch auf Fälle der Schweizerischen Beobachtungsstelle gestützt.

 

 

Die weitaus meisten ablehnenden Entscheide erhalten Frauen aufgrund von angenommener Unglaubwürdigkeit. Insbesondere erstinstanzlich wird zum Teil vorschnell auf Unglaubwürdigkeit entschieden. Ein Grund dafür sind die häufig ungenügenden Länderkenntnisse der Sachbearbeiter_innen oder die Zuschreibung von Stereotypen und Verhaltensweisen, die nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmen. Auch wird zu schnell angenommen, dass staatlicher Schutz vorhanden ist, obwohl der Schutz von Frauen vor privaten Verfolgungen (z.B. Zwangsverheiratung oder drohender Mord aufgrund von sogenannter Ehrverletzungen) in den allermeisten Ländern sehr gering bis nicht vorhanden ist.


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