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Mitgliederversammlung der SBAA am 18.05.2017 - nähere Infos folgen

Besonders verletzliche Personen im Dublin-System: Das Beispiel Italien

©Fabio Hauser

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Kinder und Jugendliche auf der Flucht

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KINDER HABEN RECHTE

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Fall 303 10.09.2016

Trotz gescheitertem Versuch erachtet Migrationsamt Möglichkeit zur Wiedereingliederung im Herkunftsstaat als intakt
«Ermal» befindet sich seit 15 Jahren in der Schweiz, ist finanziell unabhängig, hat sich einen grossen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut und engagiert sich in gemeinnützigen Vereinen. 2013 beschliesst er ein Gesuch um Anerkennung als schwerwiegender persönlicher Härtefall gestützt auf Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG einzureichen, um seine Anwesenheit in der Schweiz - wo sich sein Lebensmittelpunkt unterdessen fraglos befindet - endlich zu regularisieren.
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Fall 301 03.06.2016

Die Schweizer Behörden zwingen einem Iraker die syrische Staatsangehörigkeit auf
Der in Syrien geborene «Nuri» verliess sein Heimatland in jungen Jahren und lebte bis zu seinem Asylgesuch im Irak. In der Schweiz wurde der Iraker als Flüchtling anerkannt. Aufgrund der Heirat mit einer Syrerin wurde ihm von den Schweizer Behörden gegen seinen Willen die syrische Nationalität aufgebrummt und der Flüchtlingsstatus entzogen.
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Fall 296 08.04.2016

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung nach Sri Lanka
«Amal» reiste mit einem Visum zur Heiratsvorbereitung in die Schweiz ein und heiratete eine Schweizerin, woraufhin er eine Aufenthaltsbewilligung bekam. Er fühlte sich emotional und sexuell zu Frauen hingezogen, aber auch zu Männern. Nach knapp 3 Jahren haben sich die Ehepartner getrennt und «Amal» bekannte sich darauffolgend zu seiner Homosexualität. Auf Grund zu kurzer tatsächlich gelebter Ehe und angeblich fehlender Integration wurde die Aufenthaltsbewilligung von Amal widerrufen.
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Fall 295 05.04.2016

Wegweisung einer Mutter und ihren drei Töchtern nach Guinea trotz drohender Zwangsverheiratung und Beschneidung der Mädchen
Die schwangere «Sanou» flieht mit ihren beiden Töchtern aus Guinea um sie vor einer Genitalverstümmelung und Zwangsheirat zu schützen. In der Schweiz wird ihr Asylgesuch abgelehnt, mit der Begründung, dass in Guinea sowohl die Beschneidung als auch die Zwangsheirat gesetzlich verboten sind und der Staat gemäss Behörden somit genügend Schutz bietet.
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Fall 287 02.10.2015

30 Jahre Leibeigenschaft und sexueller Missbrauch reichen nicht aus für einen Selbsteintritt aus humanitären Gründen
«Mariama» gelang nach über 30 Jahren Leibeigenschaft und sexuellem Missbrauch die Flucht aus ihrer Heimat nach Senegal. Ihre beiden Kinder musste sie in diesen Verhältnissen zurücklassen. Nach zwei Jahren hatte sie endlich genug Geld, um nach Europa auszureisen. In der Schweiz erhält sie jedoch einen NEE und soll nach Italien weggewiesen werden.
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Position:   Aktuelles

10.04.2017

Die Kantonszuweisung nach dem Zufallsprinzip kann Integration erschweren

Der Bund und der Tagesanzeiger weisen auf eine Studie der Universität Lausanne hin, wonach Flüchtlinge mit Kenntnissen einer Schweizer Landessprache, die in die «richtige» Sprachregion zugewiesen werden, eine bis zu 20 Prozent höhere Chance haben, binnen zwei Jahren eine Arbeit zu finden.[mehr]


05.04.2017

Newsletter SBAA 1/2017

Neben Neuigkeiten aus der SBAA Geschäftsstelle in Bern legen wir den Fokus auf die Entwicklungen der Schweizer Rechtsprechung in Bezug auf Asylsuchende aus Eritrea.[mehr]


27.03.2017

bärner studizytig veröffentlicht Untersuchung zu ORS Service AG

Im Artikel "Schweigen ist Gold" berichtet die bärner studizytig von der Arbeitsweise der ORS Service AG, die mehrere Asylzentren betreut. Eleonora Heim, Geschäftsleiterin der SBAA, nimmt Stellung zur Praxis der ORS Service AG in der Schweiz.[mehr]


21.03.2017

Die Schweiz muss mehr für Flüchtlingsfrauen tun

Am 15. März 2017 wurde im Nationalrat das Postulat "Analyse der Situation von Flüchtlingsfrauen" von Yvonne Feri (SP) angenommen. [mehr]


20.03.2017

EGMR rügt Ungarn im Urteil vom 14.03.2017 wegen seiner Asylpraxis

Im Entscheid Ilias and Ahmend v. Hungary (Nr. 47287/15) entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einstimmig, dass die Asylpraxis von Ungarn mehrere Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verletzt.[mehr]


14.03.2017

Ungarn beschliesst Gesetz zur Internierung von Flüchtlingen

Der Dublin-Mitgliedstaat Ungarn beschloss am 07. März 2017 einen Gesetzesentwurf, welcher dem Staat erlaubt, Flüchtlinge in Internierungslagern festzuhalten. Die SBAA fordert die sofortige Sistierung von Dublin-Überstellungen nach Ungarn sowie den Selbsteintritt der Schweiz aus humanitären Gründen.[mehr]


01.03.2017

Tödliche Reise für Kinder - Unicef Report

In einem Report von 28. Februar 2017 berichtet das Unicef, dass Kinder und Jugendliche auf der Flucht- und Migrationsroute über Nordafrika nach Italien regelmäßig sexueller Gewalt, Ausbeutung sowie Misshandlungen durch Menschenschmuggler oder Personal in Haftzentren in Libyen ausgesetzt sind.[mehr]


28.02.2017

Die EKR veröffentlicht Rechtsgutachten zu Asylsuchenden im öffentlichen Raum

Das Rechtsgutachten im Auftrag der Eidgenössische Kommission gegen Rassismus untersuchte, unter welchen Voraussetzungen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Asylsuchenden rechtlich zulässig sind. Die SBAA begrüsst das Gutachten und die Empfehlungen der EKR zur Wahrung der Grundrechte von Asylsuchenden.[mehr]


17.02.2017

Web Reportage auf ARTE Info zu UMAs aus Eritrea

In einer Web Reportage auf ARTE Info berichtet Jonas Dunkel über das Schicksal von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden aus Eritrea.[mehr]


07.02.2017

Kritische Stimmen zum BVGer Entscheid vom 2.2.2017

Am 2. Februar veröffentlichte das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) das langerwartete Grundsatzurteil zur verschärften Asylpraxis des Staatssekretariats für Migration (SEM). Lesen Sie hier die Stellungnahmen einiger Schweizer Flüchtlingshilfsorganisationen.[mehr]


07.02.2017

Bundesverwaltungsgericht stützt umstrittene Eritrea-Praxisverschärfung des SEM

Am 2. Februar veröffentlichte das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) das langerwartete Grundsatzurteil zur verschärften Asylpraxis des Staatssekretariats für Migration (SEM). Lesen Sie hier die umstrittensten Passagen des Urteils.[mehr]


24.01.2017

Asylgesuche in der Schweiz 2016 rückläufig

Das Staatssekretariat für Migration veröffentlichte am 23.01.2017 die Asylstatistik für das Jahr 2016.[mehr]


17.01.2017

Eritrea im Fokus

Knapp 650 Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht hängig - Warten auf den Grundsatzentscheid[mehr]


05.12.2016

NEUER FACHBERICHT: «FRAUEN – FLUCHT – ASYL»

«Frauen und Mädchen fliehen, weil ihre grundlegendsten Rechte missachtet werden.» Der neue Fachbericht der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht SBAA zeigt auf, welchen Hürden sich Frauen und Mädchen auf der Flucht und im schweizerischen Asylverfahren stellen müssen. Von rund 60 Millionen Flüchtlingen auf der Welt sind etwa die Hälfe Frauen und Mädchen. Sie fliehen[mehr]


27.11.2016

Stellungnahme der Eidgenössischen Migrationskommission EKM

Gesetz über die Ausländerinnen und Ausländer: «Verfahrensnormen und Informationssysteme» Ende Juni 2016 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) eröffnet. Diese Revision erfolgt unabhängig von den laufenden Revisionen des AuG, in welcher es um die «Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen beim FZA» und um die «[mehr]


14.10.2016

Rechte Richter lehnen viel mehr Beschwerden ab als ihre linken KollegInnen

Die Parteizugehörigkeit der Richter beeinflusst, wie sie urteilen. Zu diesem Schluss kommt der «Tages-Anzeiger» nach der Analyse von rund 30'000 Urteilen von Asylrichtern am Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen.[mehr]


06.11.2015

Gelebtes und vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement: Riace: Eine «Città Futura»

Seit über 15 Jahren bietet die kalabresische Gemeinde Riace im Rahmen des Projekts Città Futura Flüchtlingen Unterkunft und Arbeit. Im Gegenzug helfen die ImmigrantInnen bei der Olivenernte, hüten Kinder und pflegen ältere Menschen. Auf diese Weise entsteht eine Win-win-Situation, in der ImmigrantInnen Geld verdienen können und gleichzeitig das entvölkerte Dorf wiederbeleben. Mit seinem Projekt mö[mehr]


28.08.2015

Medienmitteilung zur Gründung der Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB

Am Mittwoch wurde die Plattform "Zivilgesellschaft in Asyl-Bundeszentren" ZiAB in Bern gegründet. Die Plattform ist ein Netzwerk von Organisationen und im Asylbereich engagierten Einzelpersonen und bezweckt die Vernetzung dieser Personen und Organisationen in und um die entstehenden Bundeszentren. Die Plattform will so den Einbezug der Zivilbevölkerung stärken und eine konstruk[mehr]


23.07.2015

Neustrukturierung des Asylbereichs

Im Zuge der Neustrukturierung des Asylbereichs sollen die Asylverfahren beschleunigt und mehrheitlich in Zentren des Bundes durchgeführt werden. Das gesamte Verfahren soll künftig nur noch 140 Tage dauern, einschliesslich Beschwerdeverfahren. Die Asylsuchenden werden sich während dem ganzen Verfahren in dem Bundeszentrum aufhalten. Trotz des hohen Tempos und der kurzen Beschwerdefristen sollen die[mehr]


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