Alle Fälle nach Datum sortiert

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17.05.2013

Fall  207   Kein Härtefall nach 16 Jahren in der Schweiz und 13 Jahren ununterbrochener Arbeit

   

«Tesfay» lebt seit 16 Jahren in der Schweiz und arbeitet seit 13 Jahren ununterbrochen beim gleichen Arbeitgeber. Nach der Trennung von seiner Schweizer Ehepartnerin vor Ablauf der dreijährigen Ehedauer, wird «Tesfays» Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert. Seine Beschwerde wird abgelehnt, auf sein Härtefallgesuch wird nicht eingetreten und er wird aus der Schweiz weggewiesen.

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13.05.2013

Fall  206   Le TAF confirme le transfert en Italie de « Saba » malgré les viols qu’elle y a subis

   

« Saba » dépose une demande d’asile en Suisse en mai 2012 et reçoit une décision de transfert en Italie, où elle a passé les trois dernières années (système Dublin). Recourant contre cette décision, elle invoque les conditions de vie déplorables et les trois viols subis en Italie. Pourtant, le TAF rejette le recours et considère que son renvoi peut être exécuté.

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04.05.2013

Fall  205   Zu wenig finanzielle Mittel - Brautpaar wird Recht auf Eheschliessung verwehrt

   

Die Schweizerin «Lara» möchte ihren tunesischen Verlobten «Malik» heiraten. Aufgrund nicht genügend finanzieller Mittel von Lara, erhält Malik vom Amt für Migration eine Ablehnung seines Einreisegesuchs zur Vorbereitung der Eheschliessung in der Schweiz. Dem jungen Paar wird somit ihr Recht auf Eheschliessung verwehrt.

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29.04.2013

Fall  204   L'autorisation d'entrer en Suisse se fait attendre malgré l'urgence de la Situation

   

« Mukhtar », Somalien détenteur d’un permis F, attend depuis un an que ses enfants mineurs et sa soeur, qui ont fui en Éthiopie et y vivent dans des conditions extrêmement précaires, obtiennent une autorisation d’entrer en Suisse pour la durée de leur procédure d’asile. 

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26.04.2013

Fall  203   Familienvater droht alleinige Rückschiebung ins menschenrechtsmissachtende Ungarn

   

Auf das Asylgesuch des  Afghanen «Tadi» trat das  BFM wegen Nichtzuständigkeit im Sinne des Dublin-Abkommens nicht ein. Die gegen diesen Entscheid und die Rückschaffungsverfügung ein-gereichte Beschwerde zieht «Tadi» auf Rat seines Unterkunftsbetreuers zurück. Er setzt sich damit unwissentlich der Gefahr aus, ohne seine Familie in den menschenrechtsverletzenden Erststaat Ungarn und womöglich in sein Heimatland Afghanistan ausgeschafft zu werden.

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25.04.2013

Fall  202   Strikte Dublin-Anwendung setzt Traumatisierten unmenschlichen Haftbedingungen und Todesgefahr aus

   

Der Afghane «Hadi» entflieht dem menschenunwürdigen, ungarischen Asylsystem und stellt in der Schweiz ein Asylgesuch. Das BFM tritt nicht darauf ein und schafft «Hadi» am Tag der Entscheideröffnung nach Ungarn zurück. Damit wird «Hadi» der Verbleib in der Schweiz während der Beschwerdefrist gesetzeswidrig verwehrt. Ausserdem treffen das BFM und BVGer trotz Amtspflicht keine profunden Abklärungen bezüglich des ungarischen Asylverfahrens.

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24.04.2013

Fall  201   BFM begeht grobe Verfahrensfehler und verhindert Familienzusammenführung während 16 Monaten

   

Das BFM verweigert dem anerkannten Flüchtling «David» die Familienzusammenführung mit seiner Partnerin «Linda» und dem gemeinsamen Kind «Mouna», ohne die Verwandtschaftsverhältnisse mittels einer DNA-Analyse abgeklärt zu haben. Die in den Sudan geflüchtete «Linda» stellt ein Botschaftsasylgesuch, worauf das BFM ohne hinreichende Begründung nur eine schriftliche Befragung von «Linda» anordnet. Trotz unzumutbaren Verhältnissen im Sudan verweigert ihnen das BFM die Einreise in die Schweiz und lehnt das  Asylgesuch vorerst ab.

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23.04.2013

Fall  200   L'ODM renonce au transfert en France d’une adolescente victime de prostitution

   

« Ayala », ressortissante d’un pays d’Afrique de l’Ouest âgée de 15 ans, est victime d’un réseau de prostitution à son arrivée en France en 2010. Parvenant à s’enfuir, elle dépose une demande d’asile en Suisse. L’ODM, qui rend une première décision de NEM, décide finalement de renoncer au transfert et entame une procédure nationale.

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05.03.2013

Fall  199   Über 10 Jahre auf der Flucht, geprägt von Gewalt und Misshandlungen

   

«Irina» und ihr Sohn fliehen aus Tschetschenien und stellen in verschiedenen europäischen Ländern immer wieder ein Asylgesuch. Ihre über 10-jährige Flucht ist geprägt von Gewalt, Misshandlungen und der Tatsache zur falschen Zeit, am falschen Ort zu sein.

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20.01.2013

Fall  198   Le permis B pour cas de rigueur lui est refusé, malgré une intégration exemplaire

   

Jean-Pierre remplit les conditions d’octroi d’un permis pour cas de rigueur, telles que définies à l’art. 14 al. 2 LAsiet à l’art. 31 OASA. Mais les autorités refusent sa demande estimant que ses liens affectifs avec la Suisse ne sont pas assez étroits et son emploi pas suffisamment qualifié. 

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20.01.2013

Fall  197   BFM lässt Bundesverwaltungs-entscheid ausser Acht und ignoriert das Kindeswohl

   

Bei der Zumutbarkeitsprüfung der Wegweisung von «Justin» und «Sina» sowie ihrem Kind «Issa» in den Kongo stützt sich das BFM auf veraltete Akten und ungeklärte Tatsachen. Ausserdem lässt es den relevanten Bundesverwaltungsgerichtsentscheid ausser Acht und verfügt die Wegweisung. Erst nach 4 Jahren wird die vorläufige Aufnahme gewährt.

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20.01.2013

Fall  196   Plus de 6 ans d'attente avant que le TAF statue sur son cas

   

Suite à sa demande d’asile, « Tadele » reçoit une décision de NEM en 2002 et voit sa demande de réexamen rejetée en 2005. Il recourt auprès du TAF qui mettra plus de quatre ans à réclamer un complément d’instruction et près de deux ans à statuer sur la licéité du renvoi en Ethiopie.

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07.01.2013

Fall  195   L’ODM nie la jurisprudence fédérale et renvoie un enfant ressortissant européen

   

Mariée à un ressortissant français depuis 2005, « Ivana » s’installe en Suisse et y occupe divers emplois. Après le prononcé de son divorce et malgré son indépendance financière, elle se voit refuser le regroupement familial qui découle du droit de séjour de son fils, ressortissant communautaire. Dans son argumentaire, l’ODM nie l’évolution de la jurisprudence du TF.

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04.12.2012

Fall  194   Ausschaffung des Kindsvater führt zu schwieriger Lebenssituation einer jungen Mutter

   

«Aleeke» und «Franziska» lernten sich kennen und lieben. Bald erwarteten die beiden ein gemeinsames Kind. Da aber «Aleeke» bereits zweimal illegal in die Schweiz einreiste und aufgrund eines Eurodac-Treffers nach Italien überstellt wurde, kann er keine persönliche Beziehung zu seinem Sohn leben und «Franziska» auch nicht bei der Betreuung der kleinen Familie helfen. «Franziska» ist somit gezwungen, vom Staat Unterstützung zu verlangen.

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07.11.2012

Fall  191   L’ODM le renvoie en Italie sans aucune garantie de prise en charge médicale

   

En 2010, « Hakim », après avoir transité par l’Italie, dépose une demande d’asile en Suisse. Souffrant de graves troubles psychiques, son transfert sur la base des accords de Dublin nécessite, selon le TAF, de prendre des précautions particulières. Mais l’ODM exécutera son transfert sans attendre des autorités italiennes la garantie d’une prise en charge adéquate.

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09.11.2012

Fall  193   Asylgesuch wird nach sechs Jahren entschieden ohne erneute Abklärungen zur veränderten Situation vorzunehmen.

   

Sechs Jahre dauerte es, bis das BFM über das Asylgesuch des Tamilen «Kajan» entschied. Obwohl sich die politische Situation in Sri Lanka in der Zwischenzeit stark verändert hat, wurde weder eine erneute Befragung durchgeführt, noch weitere länderspezifische Dokumente und Urteile miteinbezogen

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08.11.2012

Fall  192   BFM unterlässt familienspezifische Prüfung der Wegweisungshindernisse

   

Im Fall von «Azra», «Liridon» und «Rahul» beschränkt sich das BFM auf eine summarische Zumutbarkeitsprüfung und weist die Gesuchsteller zurück, obwohl offenkundige Wegweisungshindernisse abzuklären gewesen wären. Das BVGer korrigiert diesen Entscheid im Sinne der Asylsuchenden.

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05.11.2012

Fall  190   Un réfugié reconnu passe sept mois en détention administrative

   

« Beasrat » demande l’asile en Suisse après avoir vécu dans des conditions d’extrême précarité en Italie, malgré la reconnaissance de sa qualité de réfugié. Refusant d’y retourner, il passe sept mois en détention administrative, non sans séquelles sur sa santé psychique.

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30.10.2012

Fall  189   Willkür der Schweizer Behörden legt Brautpaar Steine in den Weg

   

Die Schweizerin «Katharina» will den Kosovar «Valon» heiraten. Bei der Schweizer Botschaft in Pristina werden sie mit scheinbar zurück gezogenen Verfügungen und verloren gegangenen Dokumenten konfrontiert. Zusätzlich wird «Valon» von einem Botschaftsmitarbeiter aufgefordert, ihm das Passwort für sein Emailkonto auszuhändigen.

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29.10.2012

Fall  188   Un père de famille est renvoyé malgré les lourds problèmes de santé de sa fille

   

La Suisse refuse de renouveler le permis d’« Aboubacar », coupable d’une infraction à la LStup en 2006, malgré l'importance de sa présence pour sa famille et notamment sa fille, née grande prématurée, qui a besoin de soins assidus. Une requête a été introduite à la CourEDH.

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27.10.2012

Fall  187   Nach fast 20 Jahren in der Schweiz, Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Sozialhilfe bei Teilinvalidität

   

«Branko» leistet während gut 15 Jahren körperliche Schwerarbeit und wird in der Folge teilinvalid. Aufgrund der tiefen Löhne reichen die Sozialversicherungsbeiträge nicht aus, den Existenzbedarf der Familie zu decken. Die Familie ist zusätzlich auf Sozialhilfe angewiesen. Aufgrund der Fürsorgeabhängigkeit und geringer Chancen auf berufliche Wiedereingliederung wird die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert.

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18.10.2012

Fall  186   Obwohl die Rückschaffung einer 6-köpfigen Familie nach Italien offensichtlich unzumutbar ist, macht die Schweiz kein Gebrauch vom Selbsteintrittsrecht

   

Eine syrische Familie soll trotz ihrer 6 Kinder und gesundheitlichen Problemen nach Italien überstellt werden. Nach einem misslungenen Ausschaffungsversuch wird der Vater in Haft gesetzt. Die gesundheitlich angeschlagene und schwangere Mutter ist mit den sechs Kindern auf sich alleine gestellt.

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04.10.2012

Fall  185   Un paraplégique et sa mère seront renvoyés sans égard aux avis médicaux

   

« Meliha » et son fils « Fadil » déposent en 2011 une demande d’asile en Suisse. Ils invoquent d’emblée la paraplégie de « Fadil » et les difficultés qu’a sa mère, à la santé fragile et avec peu de ressources, de le prendre en charge seule. Pourtant, aucun des certificats médicaux établis en Suisse ne fera changer d’avis l’ODM et le TAF quant à l’exigibilité de leur renvoi.

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02.10.2012

Fall  184   Renvoi d’une victime de violences conjugales et de sa fille scolarisée depuis 9 ans en Suisse

   

Au bénéfice d’un permis B par mariage, « Carmen » fait venir en 2003 sa fille « Vanessa », alors âgée de 6 ans. 9 ans plus tard, suite au deuxième divorce de « Carmen » dû à des violences conjugales, les autorités cantonales décident de les renvoyer, au mépris de l’intérêt supérieur de l’adolescente et des violences subies par sa mère.

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06.09.2012

Fall  183   Bundesverwaltungsgericht bestätigt die Wegweisung eines Asylsuchenden trotz Verfolgung im Heimatstaat

   

«Hadi» sieht sich gezwungen, in sein Heimatland zurückzukehren, in dem sowohl die Sicherheitslage wie auch die humanitäre Situation als prekär eingestuft werden. Sein Asylgesuch wurde vom BFM abgewiesen, während seine restliche Familie, welche diesel-ben Fluchtgründe geltend gemacht hatte, zumindest vorläufig in der Schweiz aufgenommen wurde.

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30.08.2012

Fall  182   Après 6 ans de procédure, on admet que l’accès aux soins n’est pas garanti au pays

   

« Louise », née en 1950, souffre du VIH et d’épilepsie. Elle essuie trois refus de l’ODM et voit ses deux recours au TAF rejetés avant que celui-ci ne reconnaisse, après 6 ans de procédure, qu’elle n’aura pas accès aux soins nécessaires à sa survie en cas de renvoi au Cameroun.

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31.08.2010

Fall  124   8 Jahre in der Schweiz: Aufenthalt und Ehe verweigert

   

Einem Paar aus Angola wird trotz grosser Bemühungen um Integration seit mehreren Jahren, nicht nur die Heirat, sondern auch der Aufenthalt aufgrund des persönlichen Härtefalls verwehrt. Dies obwohl beide über ein grosses Beziehungsnetz in der Schweiz verfügen und der psychische Stress aufgrund der drohenden Ausweisung kaum mehr auszuhalten ist.

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26.07.2012

Fall  181   L’ODM veut la renvoyer après 10 ans de séjour sans garantie qu’elle sera soignée

   

« Lany » réside et travaille en Suisse depuis 2002. Suite à un cancer du sein, elle a besoin d’un suivi médical rigoureux. Une enquête révèle qu’en cas de retour aux Philippines, les frais de traitement seraient à sa charge, ce qui signifie qu’elle n’aurait pas accès aux soins nécessaires. Mais l’ODM refuse de lui octroyer un permis B pour cas de rigueur.

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09.06.2012

Fall  180   Migrationsamt verfügt aufgrund grober Unsorgfältigkeit die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung

   

«Semihas» Aufenthaltsrecht in der Schweiz wurde nach vierzehn Jahren ohne ihr Verschulden in Frage gestellt. Beinahe hätte sie das Land verlassen und sich von ihrer Familie trennen müssen.

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05.06.2012

Fall  179   Vom Ehemann misshandelt, von der Familie verstossen, Wegweisung angedroht

   

«Namika» wird von ihrem Ehemann misshandelt und von der eigenen Familie verstossen. Mit ihren drei Kindern ist sie auf sich allein gestellt. Trotz dieser Rückschläge zeigt sie grosses Engagement, sich beruflich zu integrieren. Dies wird jedoch von den Behörden nicht angemessen gewürdigt.

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04.05.2012

Fall  178   Renvoi Dublin imminent d’une famille qui risque des mauvais traitements

   

En 1998, « Arjun » et « Revathi » fuient des persécutions au Sri Lanka et parviennent à s’établir en Grèce. Durant plusieurs années, ils y subissent des humiliations et attaques racistes répétées. Lors d’une de ces agressions, « Arjun » perd un doigt. La famille dépose alors une demande d’asile en Suisse. L’ODM puis le TAF ordonnent leur renvoi en Grèce, où ils risquent d’autres mauvais traitements, voire un retour forcé au Sri Lanka.

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13.04.2012

Fall  177   Vom Anspruch auf Niederlassungsbewilligung zur Androhung des Bewilligungsentzugs

   

«Naciye» kam 2006 per Familiennachzug in die Schweiz. Trotz mehrerer Schicksalsschläge, die sie vorübergehend von der Sozialhilfe abhängig machten, gibt sie ihr unermüdliches karitatives wie berufliches Engagement nicht auf. Ihre Bemühungen schützten sie jedoch nicht vor der behördlichen Androhung einer Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung.

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03.04.2012

Fall  176   L’inaccessibilité des soins n’empêche pas l’ODM de prononcer son renvoi

   

L’inaccessibilité des soins n’empêche pas l’ODM de prononcer son renvoi

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31.03.2012

Fall  175   Arbeitsunfall des Ehemannes führt zur Wegweisung aus der Schweiz

   

«Zamira» verliert aufgrund unverschuldeter Sozialhilfeabhängigkeit, die auf einen Arbeitsunfall ihres Ehegatten zurückgeht, ihre Aufenthaltsbewilligung. Durch eine Weg-weisung würde sie von ihren beiden Töchtern und ihrem Ehemann getrennt.

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29.03.2012

Fall  174   Androhung des Bewilligungsentzugs trotz Schweizer Kinder

   

Die Fremdplatzierung von «Dalilas» Sohn «Kimani», die gegen ihren Willen veranlasst wurde, verursachte hohe Sozialhilfekosten. Nun zieht die kantonale Behörde - nach über zehnjährigem Aufenthalt in der Schweiz - den Entzug ihrer Aufenthaltsbewilligung in Erwägung.

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21.03.2012

Fall  173   Übertriebener Formalismus kantonaler Behörden hatte unverhältnismässige Konsequenzen

   

«Miranda» wurde mit acht Jahren vorläufig in der Schweiz aufgenommen. Auf-grund des Fehlverhaltens ihres Vaters verlor sie als Sechzehnjährige die vorläufige Aufnahme und lebt seither als «Sans-Papiers». Als «Miranda» eine Lehrstelle in Aussicht hatte, beschloss sie ein Härtefallgesuch einzureichen, um ihren Aufenthalt zu legalisieren. Obschon die Behörde einen schwerwiegenden persönlichen Härtefall anerkannte, wies sie das Gesuch in einer ersten Beurteilung ab.

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15.03.2012

Fall  171   Pas de permis pour une ado victime d’abus sexuels dans son pays d’origine

   

À 8 ans, « Renata » rejoint sa mère en Suisse après avoir été victime de violences sexuelles dans son pays d’origine. Malgré un préavis favorable du canton, une bonne intégration et l’avis de spécialistes défavorables au renvoi, l’ODM refuse l’octroi d’un permis B humanitaire.

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14.03.2012

Fall  172   Kein Schutz für homosexuellen Asylsuchenden

   

«Amir» flieht mit einer gefälschten Identität von den Komoren nach Europa, um ein normales Leben führen zu können. In seinem Heimatstaat wird ihm dieses Leben verwehrt, weil er homosexuell ist. Das Strafgesetzbuch der Komoren bestraft jede sexuelle Handlung mit einem gleichgeschlechtlichen Partner mit Gefängnis bis zu fünf Jahren.

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16.02.2012

Fall  170   Une tentative de strangulation n’est pas une violence conjugale grave pour l’ODM

   

« Carolina », chilienne, subit dès 2008 des violences de la part de son mari suisse. En 2010, suite à une tentative de strangulation, elle décide de quitter son époux. Peu après cette séparation, l’ODM révoque le permis de « Carolina », bien qu’elle vive en Suisse depuis 7 ans et qu’elle ait besoin de soutien. Selon l’ODM, les violences subies ne sont pas d’une intensité suffisante pour lui permettre de rester en Suisse pour raisons personnelles majeures.

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25.01.2012

Fall  169   Verletzliche Person wird ohne Abklärungen nach Italien abgeschoben

   

«Abdi» war erst sechzehn Jahre alt, als er in Italien um Asyl ersuchte. Völlig auf sich alleine gestellt, wurde er von jeglicher staatlichen Unterstützungsleistung ausgeschlossen. Als er daraufhin in die Schweiz floh, trat das BFM nicht auf sein Asylgesuch ein. Die Bedingungen in Italien seien nicht genügend gravierend, um auf das Selbsteintrittsrecht zurückzugreifen. Selbst als er fünfzehn Monate später bei seinem zweiten Asylgesuch psychotische Störungen aufwies, schaffte ihn das BFM unverzüglich nach Italien zurück.

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03.01.2012

Fall  168   Falsche Fristberechnung und Fehlbeurteilung des Kindeswohls verunmöglicht Familienvereinigung

   

«Sanya» heiratet 2008 einen Schweizer Bürger und erhält in der Folge die Aufenthaltsbewilligung. Am 9.11.2009 stellt sie für die beiden Kinder aus erster Ehe das Gesuch um Familiennachzug. Dieses wird auf Grund einer falschen Fristberechnung für beide Kinder als verspätet abgelehnt. Wichtige familiäre Gründe für einen späteren Nachzug werden zu Unrecht verneint.

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22.12.2011

Fall  167   Trotz laufender Vaterschaftsanerkennung per Sonderflug ausgeschafft

   

Während elf Monaten hatte «Lewis» in Ausschaffungshaft erfolglos gegen seine Wegweisung gekämpft. Trotz laufendem Vaterschaftsanerkennungsverfahren und einer schriftlichen Heiratserklärung seiner Schweizer Lebenspartnerin «Anna», wurde er per Sonderflug ausgeschafft. Erst nach sieben weiteren Monaten Trennung konnte er durch das von «Anna» eingereichte Familiennachzugsgesuch wieder zu seiner Familie in die Schweiz einreisen.

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20.12.2011

Fall  166   Une rescapée de Srebrenica est renvoyée malgré de graves problèmes psychiques

   

« Halida », rescapée du massacre de Srebrenica, demande l’asile en Suisse en 2000 alors qu'elle a à peine 18 ans. 11 ans plus tard, malgré ses troubles psychiques et la naissance d'un bébé, l’ODM puis le TAF vont prononcer son renvoi (et celui de son nouveau-né) vers la Bosnie. Elle n'y a pourtant quasiment plus de repères ni de réseau familial ou social.

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14.12.2011

Fall  165   Liebesheirat wird für Sans-Papier verunmöglicht

   

Eine Liebesheirat zwischen einem Sans-Papier und einer CH-Bürgerin wird mangels Abklärung und Verletzung der Informations- und Vertrauenspflicht von Seiten der Zivilstandsbehörden und der sturen Anwendung der neuen Gesetzgebung verunmöglicht.

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30.11.2011

Fall  164   Familiennachzugsgesuch löst fragwürdige und gefährliche Botschaftsabklärung aus

   

Mit einem Nachzugsgesuch für seine Ehefrau «Sema» gefährdete «Delal» unerwartet seine vorläufige Aufnahme in der Schweiz. Botschaftsabklärungen zu seiner Identität in seinem Heimatland Syrien brachten falsche Informationen zu Tage, die dem Bundesamt für Migration (BFM) jedoch ausreichten, um eine Rückführung nach Syrien in Betracht zu ziehen. Erst als «Delal» das BFM aufforderte, diese Informationen nochmals zu überprüfen, rektifizierte das BFM seinen Entscheid.

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25.11.2011

Fall  163   On allait le renvoyer sans s’assurer qu’il aurait accès à un traitement vital

   

« Magos » arrive en Suisse en 2008 et y demande l’asile. Sa demande est rejetée et son renvoi prononcé alors qu’il démontre souffrir de problèmes cardiaques exigeant des traitements et à terme une transplantation indisponibles en Arménie. L’ODM maintient le renvoi. Après un recours au TAF, « Magos » obtient une admission provisoire.

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16.11.2011

Fall  162   3 Jahre Wartefrist trotz Rechtsanspruch auf Familiennachzug

   

«Cazim» und «Amela» waren im Besitz einer Niederlassungsbewilligung als sie ihre Kinder fristgerecht in die Schweiz nachziehen wollten. Laut Gesetz hätte lediglich abgeklärt werden müssen, ob die Familie vorgesehen hatte, zusammenzuziehen. Das Migrationsamt schickte ihnen aber einen mehrseitigen komplizierten Fragekatalog, der die Familienzusammenführung um drei Jahre verzögerte.

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11.11.2011

Fall  161   Behördliche Spitzfindigkeit verunmöglicht einem Flüchtlingspaar das Zusammenleben

   

«Adem» ist bestens in der Schweiz integriert. Seit er Asyl erhalten hat und über eine Arbeitsbewilligung verfügt, arbeitet er zur vollen Zufriedenheit seines Arbeitgebers. Als er seine Ehefrau in die Schweiz nachziehen möchte, würdigt das Migrationsamt seine Bemühungen jedoch nicht. Aufgrund eines geringen Einkommensdefizits wird ihm sein Recht auf Familienleben verweigert.

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28.10.2011

Fall  160   Migrationsamt nimmt Trennung von Geschwistern in Kauf

   

«Maria» wartete mit dem Gesuch um den Nachzug ihrer Kinder zu, bis sie alle notwendigen finanziellen Voraussetzungen erfüllte. Das Migrationsamt warf ihr dieses Vorgehen vor. Aufgrund einer abgelaufenen Frist wurde ihrer älteren Tochter «Carolina» die Einreise verweigert. Damit zog das Amt eine Trennung der Geschwister in Betracht, die im höchsten Masse dem Kindeswohl widerspricht.

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20.10.2011

Fall  159   Il a toute sa vie ici mais doit partir

   

« Eduardo » est en Suisse depuis 12 ans, depuis son adolescence. Sans papier, il régularise sa situation en se mariant avec son amie de longue date. Après un an de mariage, le couple se sépare. 2 ans plus tard, « Eduardo » apprend que son autorisation de séjour ne sera pas renouvelée et qu’il doit quitter la Suisse, alors que toute sa proche famille y vit légalement.

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11.10.2011

Fall  158   On voulait le renvoyer alors que sa maladie n’est pas traitable au Kosovo

   

« Eshten » travaille sans statut en Suisse lorsqu’on lui diagnostique une insuffisance rénale nécessitant dialyses et médication, et dont l'évolution est si grave qu'elle nécessite à terme une greffe, impossible à pratiquer dans son pays d'origine. Il demande un permis humanitaire qui lui est refusé alors que les médecins craignent pour sa survie en cas de renvoi.

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02.09.2011

Fall  157   Frau und Kinder finden im Sudan keinen Schutz und dürfen nicht zum Vater in die Schweiz nachreisen

   

«Delina» konnte «Abiel» bei seiner gefährlichen Reise nach Europa nicht folgen und flüchtete mit den Kindern in den Sudan. Dort lebt sie unter schwierigen Bedingungen und läuft grosse Gefahr, deportiert zu werden. Das BFM lehnte ihr eigenständiges Asylgesuch aus dem Ausland jedoch ab. Als vorläufig aufgenommener Flüchtling muss «Abiel» nun drei Jahre warten, bevor er ein Gesuch um Familiennachzug stellen kann.

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29.08.2011

Fall  156   Une mère âgée seule en Bosnie ne peut pas rejoindre ses enfants en Suisse

   

« Iljana » vit seule en Bosnie, alors que toute sa famille vit en Suisse. Son fils étant Suisse, elle demande une autorisation de séjour par regroupement familial, qui lui est refusée car elle devrait selon la LEtr disposer d’un permis de séjour valable dans un pays de l’ALCP. Si son fils avait été un citoyen de l'UE vivant en Suisse, cette demande aurait été acceptée...

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12.07.2011

Fall  155   Un geste désespéré qui aurait pu être évité

   

« Ribkha », jeune femme érythréenne de 21 ans, demande l’asile en Suisse. Elle est renvoyée en Italie (renvoi Dublin). Sans aucun moyen de subsistance dans ce pays, elle revient en Suisse. Parfaitement informées de sa fragilité psychique, les autorités suisses décident de la renvoyer à nouveau. Au moment où arrive la police, « Ribkha » saute depuis le balcon du 3ème étage.

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03.07.2011

Fall  154   Unverhältnismässige Strafe wegen illegalem Aufenthalt

   

«Anina» ist Nothilfebezügerin und lebt seit über sechs Jahren mit ihrer Familie in derselben Asylunterkunft. Aufgrund ihres illegalen Aufenthalts beantragte die Staatsanwaltschaft eine sechsmonatige unbedingte Freiheitsstrafe und eine dreimonatige Sicherheitshaft wegen angeblicher Fluchtgefahr. Eine unverhältnismässig hohe Strafe.

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27.06.2011

Fall  153   En Suisse depuis l’âge de 7 ans, il devait savoir que son séjour serait provisoire

   

« Emmanuel » vit en Suisse depuis l’âge de 7 ans avec une carte de légitimation du DFAE. Son père repart en Afrique lorsqu’il a 15 ans, et le laisse chez un collègue afin qu’il finisse sa scolarité ici. À cause de lenteurs administratives, « Emmanuel » n’obtient pas de permis B pour enfants placés, et le permis B humanitaire lui est refusé par l’ODM, puis par le TAF.

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22.06.2011

Fall  152   Une mère somalienne seule et exilée ne peut pas rejoindre ses filles suisses

   

« Jahara », exilée au Kenya suite à la guerre civile qui ravage la Somalie, souhaite venir vivre auprès de ses deux filles suisses, car ses conditions de vie, dans un camp de réfugiés, sont précaires (agressions, isolement). Mais, selon la loi, elle ne peut prétendre au regroupement familial et une demande de permis humanitaire est rejetée par l’ODM.

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16.05.2011

Fall  151   Menacée d’expulsion, elle préfère retourner vivre auprès de son mari violent

   

Après 2 ans et 5 mois de vie commune, « Madja » se sépare de son mari suisse à cause de violences conjugales. Suite à cette séparation et malgré les violences subies, son permis de séjour n’est pas renouvelé. Afin de pouvoir rester en Suisse, « Madja » retourne vivre auprès de son mari...

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12.05.2011

Fall  150   Deux adolescentes brésiliennes renvoyées dans une favela loin de leur mère

   

« Joana » et « Geisa » vivent clandestinement en Suisse depuis 2008, avec leur mère titulaire d’un permis par mariage. Mais leur demande de regroupement familial est refusée en 2009 et les deux jeunes filles, qui ont alors 12 et 14 ans, seront renvoyées dans leur favela, même si on explique qu’elles y seront délaissées.

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21.04.2011

Fall  149   Il obtient l'asile après avoir frôlé le renvoi faute de pouvoir payer une avance de frais

   

Après le refus de sa demande d’asile par l'ODM en 2010, « Kofi » recourt devant le TAF. Celui-ci, malgré les moyens de preuves pertinents déposés, considère que le recours est voué à l’échec et réclame 600 frs d’avance de frais. « Kofi » ne peut pas payer. Plus tard, ayant réussi à réunir de nouvelles preuves, il demande à l’ODM de reconsidérer son cas, et finit par obtenir l’asile.

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19.04.2011

Fall  148   Livré à lui-même en Turquie, il ne peut pas rejoindre son père en Suisse

   

« Alim », âgé de 15 ans, est livré à lui-même en Turquie. Il fait une demande pour rejoindre son père, qui est suisse et vit ici. Mais cette demande est formulée après le délai d’un an inscrit dans la loi. Alors que le Tribunal cantonal admet des raisons familiales majeures, qui permettraient d’échapper à l’application stricte du délai, l’ODM, lui, ne veut rien savoir.

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18.04.2011

Fall  147   Ausschaffung ins Heimatland nach Auflösung einer arrangierten Ehe

   

Eine tamilische Frau wurde von ihrem Mann geschlagen, gewürgt und aus der Wohnung gejagt. Trotz der intensiven häuslichen Gewalt sah das Migrationsamt die Voraussetzungen für eine Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung als nicht erfüllt und setzte eine Ausreisefrist an.

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24.03.2011

Fall  146   Anordnung zur Ausreise für eine Migrantin und ihr schweizerisches Kind

   

Eine Migrantin wurde von ihrem Schweizer Ehemann aus der gemeinsamen Wohnung verbannt. Die während der Ehe erlittene psychische Gewalt hinderte das Migrationsamt nicht daran, ihr Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abzulehnen und eine Ausreisefrist für sie und ihr schweizerisches Kind anzusetzen.

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22.03.2011

Fall  145   Ausschaffung eines Opfers häuslicher Gewalt im Namen des wirtschaftlichen Wohls der Schweiz

   

Einer Migrantin aus der Türkei wurde die Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der Ehe widerrufen, weil sie dauerhaft auf Sozialhilfe angewiesen war. Die Abhängigkeit von der Sozialhilfe war auf eine intensiv erlittene häusliche Gewalt zurückzuführen. Dieser Aspekt wurde vom Migrationsamt jedoch kaum berücksichtigt.

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16.03.2011

Fall  144   Willkürliche Härtefallpraxis des Kantons SG zwingt 6-köpfige Familie 18 Monate in die Nothilfe

   

Nach über 6 Jahren Aufenthalt in der Schweiz lehnt das Ausländeramt St. Gallen das Härtefallgesuch einer 6-köpfigen Familie aufgrund der fehlenden Parteistellung der Betroffenen ab, um es nach einer Rekurseingabe doch gutzuheissen. Die Familie musste während dem Verfahren anderthalb Jahre unter Nothilfebedingungen leben.

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08.03.2011

Fall  143   Familiennachzug verzögert, weil Migrationsamt wichtige familiäre Gründe ignoriert

   

«Alesja» lässt ihre behinderte Tochter vorübergehend in der Obhut ihrer betagten Eltern in Russland, währenddem sie in der Schweiz ihren Freund heiratet. Eine Risikoschwangerschaft und existenzielle Probleme verzögern den Familiennachzug. Das Migrationsamt Thurgau hält pedantisch an den kurzen Fristen fest und lehnt den Familiennachzug der 12-jährigen Tochter ab, obwohl gewichtige familiäre Gründe zu einer nachträglichen Bewilligung hätten führen müssen.

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24.02.2011

Fall  142   Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung trotz mehrerer Beweise zur häuslichen Gewalt

   

Einem Opfer häuslicher Gewalt wird die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert, obwohl genügende Beweismittel vorhanden sind. Drei Jahre später liegt der Fall beim Verwaltungsgericht. Hanka ist in psychologischer Behandlung und aufgrund der hohen Gerichts- und Anwaltskosten hoch verschuldet.

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22.02.2011

Fall  141   L’ODM lui retire sa nationalité, car il estime que ses 8 ans de mariage étaient bidons

   

En 2006, après six ans de mariage avec une suissesse, « Abdel », originaire du Maroc, obtient la naturalisation facilitée. En 2008, après huit ans de mariage le couple divorce, ce qui conduit l’ODM à annuler, en 2010, la naturalisation d’« Abdel », car il le soupçonne d’avoir fraudé.

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22.02.2011

Fall  140   Suite au placement du mari en EMS, l’OCP considère la famille comme dissoute

   

Lorsque « Zélia », d’origine gabonaise, demande un permis d’établissement (permis C) après 5 ans de mariage avec un ressortissant suisse, l’autorité cantonale commence par refuser en considérant que la famille est « dissoute » suite au placement de son mari en EMS. Il faudra un recours pour que « Zélia » obtienne gain de cause pour « raisons majeures ».

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08.02.2011

Fall  139   Des cicatrices de torture n’incitent pas l’ODM à procéder à des vérifications

   

« Aran », d’origine tamoule, raconte avoir été arrêté au Sri Lanka par l’armée qui l’emprisonne et le torture fin 2007. En 2008, auditionné dans le cadre de sa demande d’asile en Suisse, « Aran » montre les cicatrices de ses blessures, mais l’ODM ne les examine pas. En 2010, après le rejet de sa demande d’asile, il recourt avec des certificats médicaux concordants.

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01.02.2011

Fall  138   Ungewisse Zukunft nach Auflösung der Ehe für ein Opfer häuslicher Gewalt

   

Eine Frau aus Zentralasien* muss um ihre Aufenthaltsbewilligung bangen, nachdem sie den Mut gefasst hat, aus dem gemeinsamen Haus zu flüchten und ihren Ehemann wegen massiven Gewaltübergriffen anzuzeigen.

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19.01.2011

Fall  137   Refus de permis pour le père de deux enfants qui vivent en Suisse

   

En 1992, « Yunus », un turc qui vit en Suisse depuis 8 ans, se marie avec une suissesse avec laquelle il a une fille. Après un divorce en 1996, il repart en Turquie. En 2002, il revient illégalement et son fils de 5 ans, né d’un second mariage, le rejoint en 2003. En 2010, un permis humanitaire pour vivre avec ses deux enfants en Suisse lui est refusé.

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06.01.2011

Fall  136   Regroupement familial : discrimination d’un Suisse par rapport à des Européens?

   

« Ratana », d’origine thaïe, est mariée à « Philippe », citoyen suisse. Ils souhaitent faire venir la fille de « Ratana », 13 ans, restée en Thaïlande. Les autorités refusent parce que le délai d’un an pour adresser la demande a été dépassé, mais reconnaissent que si « Philippe » avait été un ressortissant européen, le droit au regroupement familial aurait été garanti par l’ALCP.

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21.12.2010

Fall  135   Opfer häuslicher Gewalt verliert nach Trennung sein Aufenthaltsrecht

   

Eine Frau aus Südostasien* und inzwischen Mutter einer dreijährigen Tochter heiratete 2005 einen Landsmann, der mit einer C-Bewilligung in der Schweiz lebt. Nach mehrjähriger Misshandlung ergriff sie die Flucht. Das kantonale Migrationsamt verweigerte ihr daraufhin eine eigenständige Aufenthaltsbewilligung und setzte eine Ausreisefrist an.

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15.12.2010

Fall  134   BFM bringt mit fahrlässiger Arbeit kranke Kinder in Notlage

   

Eine Mutter mit zwei chronisch kranken Kinder wird zweimal nach Polen ausgeschafft. Das erste Mal landet sie mit den Kindern auf der Strasse, die Mutter bricht psychisch zusammen. Die Schweiz nimmt ihr Selbsteintrittsrecht aus humanitären Gründen im Dublin-Verfahren nicht wahr.

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13.12.2010

Fall  133   Décision de renvoi du père d’un enfant suisse à cause de son passé pénal

   

« Saïdou », requérant d’asile débouté, vit en Suisse depuis 1996. En 1998, il est condamné à 18 mois de prison avec sursis. En 2001, il est emprisonné 5 jours. En 2003, un enfant naît de sa relation avec une suissesse. Il demande en 2007 un permis pour vivre auprès de son fils, mais l’ODM refuse, retenant son manque d’intégration et ses condamnations pénales.

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13.12.2010

Fall  132   BFM verweigert Härtefall, obwohl der Kanton zustimmt

   

Ein vom Kanton St. Gallen empfohlenes Härtefallgesuch eines Mannes aus Burundi, dessen vorläufige Aufnahme aufgehoben wurde, wird vom BFM abgewiesen. Seine Integrationsbemühungen werden ihm abgesprochen, und behauptet er könne sich gut in Burundi reintegrieren.

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30.11.2010

Fall  131   Régularisation refusée pour « Tiago » qui a vécu toute son adolescence en Suisse

   

Agé de 11 ans, « Tiago » arrive en Suisse en 2001 avec sa mère et sa soeur, pour s’y installer durablement. Ils n’ont pas d’autorisation de séjour mais demandent un permis humanitaire en 2007. En 2010, même s’il a vécu une partie de son enfance, puis toute son adolescence en Suisse, « Tiago » voit sa demande de régularisation définitivement rejetée par le TAF.

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25.11.2010

Fall  130   Opfer ehelicher Gewalt wird zum tätlichen Ehemann zurückgeschickt

   

Eine Tamilin darf aufgrund der Dublin-II-Verordnung nicht bei ihren Familienangehörigen in der Schweiz bleiben: nach Schlägen und der Vertreibung durch ihren Ehemann in England wird sie nach dem Versuch, bei ihrer Schwester in der Schweiz zu leben, zum gewalttätigen Ehemann zurückgeschickt.

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02.11.2010

Fall  129   Le canton de Fribourg bloque une demande de permis pourtant exemplaire

   

« Chris », originaire d’Angola, dépose une demande d’asile en 2005, qui sera refusée définitivement après un recours devant le TAF. Depuis son arrivée, il travaille et apprend le français. En 2010, malgré sa parfaite intégration reconnue par ses employeurs et de nombreux amis, le Service cantonal refuse d’ouvrir une procédure d’octroi d’un permis B humanitaire.

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29.10.2010

Fall  128   Unbegründete Ablehnung des Härtefallgesuchs und brutaler Ausschaffungsversuch

   

Eine sechsköpfige algerische Familie hätte nach einer ungerechtfertigten Ablehnung ihres Härtefallgesuchs mit brutalen und menschenunwürdigen Polizeimethoden ausgeschafft werden sollen.

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05.10.2010

Fall  127   Pas de permis pour « Eddin » qui voit deux amis dans la même situation l’obtenir

   

En 2005, « Eddin » vit et travaille en Suisse depuis 11 ans, mais l’ODM lui refuse l’octroi d’un permis B humanitaire. En 2010, bien qu’il fasse valoir une durée de séjour de 16 ans et une inégalité de traitement par rapport à d'autres sans papiers plus chanceux, la régularisation lui est toujours refusée. Un recours au TAF est actuellement pendant.

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27.09.2010

Fall  126   Jahrelange Unsicherheit und Nothilfesituation gefährden psychisch kranke Mutter

   

Ein Ehepaar aus dem ehemaligen Jugoslawien und seine drei in der Schweiz geborenen kleinen Kinder leben unter prekären Umständen. Trotz sehr starker psychischer Erkrankung der Mutter und offensichtlicher Reiseunfähigkeit soll die Familie ausgewiesen werden.

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13.09.2010

Fall  125   Formalismus vor Kindeswohl: Familie soll nach acht Jahren die Schweiz verlassen

   

Eine siebenköpfige Familie aus Algerien soll nach acht Jahren Aufenthalt die Schweiz verlassen; aufgrund eines formalistischen Erfordernisses wird sowohl der Entwicklung und dem Wohl der Kinder, als auch der sehr weit fortgeschrittenen Integration nicht Rechnung getragen.

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30.08.2010

Fall  123   Il cherche la sécurité, il trouvera l’exclusion et les violences policières

   

« Umar » fuit l’Irak parce qu’il craint d’être assassiné comme son père. Les autorités suisses ne croient pas à son histoire et lui demandent de partir. « Umar », qui ne peut se résoudre à rentrer, reste en Suisse dans un centre d’aide d’urgence puis dans la clandestinité. En 2010, une tentative d’expulsion se solde par des contusions et un pied cassé. Récit d’une exclusion.

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30.08.2010

Fall  122   Double renvoi Dublin d’une famille en dépit de sa grande vulnérabilité

   

Violentées et traumatisées en Hongrie et au Kosovo, « Maia » et ses deux filles se voient renvoyées une deuxième fois vers la Hongrie. La Suisse ne reconnaît aucune raison humanitaire qui justifierait de faire application de la clause de souveraineté.

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17.08.2010

Fall  121   Harte Praxis des Zürcher Sozialamtes und der Vormundschaftsbehörde gegenüber Kindern in der Nothilfe

   

Dem 11-jährigen «Arian» wird in der Nothilfe ein sehr belastendes Wohnumfeld zugemutet, obwohl laut Nothilfeverordnung auch andere Lösungen möglich wären.

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17.08.2010

Fall  120   La Suisse le renvoie dans un pays tiers où il n’a connu que la détention

   

Recruté de force par un groupe islamiste et désigné pour commettre un attentat suicide, « Bilal » quitte la Somalie et demande l’asile en Suisse. Les autorités le renvoient vers Malte, premier État responsable de sa demande d’asile selon l’accord de Dublin, alors qu’il risque d’y être emprisonné une nouvelle fois dans des conditions catastrophiques.

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31.07.2010

Fall  119   Flüchtling seit 13 Jahren ohne geregelten Aufenthalt, Heirat verweigert

   

Ein tschetschenischer Flüchtling lebt seit 13 Jahren in der Schweiz und hat trotz der offensichtlichen Gefahr einer Verhaftung in Tschetschenien, Kriegstraumatisierung und ausdauernder Bemühungen zur Integration keine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Zudem bleibt es ihm verwehrt, seine schwangere Freundin zu heiraten.

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29.07.2010

Fall  118   Plus d’un an et demi pour obtenir son droit au regroupement familial

   

« João », brésilien, veut rejoindre sa mère qui vit en Suisse avec sa conjointe espagnole. Selon l’Accord sur la libre circulation des personnes (ALCP), il a droit au regroupement familial. Pourtant, les autorités vont mettre plus d’un an et demi à lui délivrer un permis.

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16.07.2010

Fall  117   Rechtsbeugendes Wirken des BFM hebelt Rechtsstaat aus, mit unzumutbaren Folgen für «Manuel» und Kosten für den Staat

   

Weil das BFM wegen Unmöglichkeit der Wegweisung «Manuel» nicht vor- läufig aufnimmt, kann er als abgewiesener Asylsuchender nicht arbeiten, wird wegen illega lem Aufenthalt angeklagt und kommt in die Nothilfe.

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12.07.2010

Fall  116   Sans l’aide d’un mandataire elle aurait dû quitter la Suisse

   

Arrivée en 2001, bien intégrée, mariée en 2005 après 3 ans de vie commune avec un ressortissant suisse, « Elsa » se voit refuser en 2010 la prolongation de son permis B, le couple ayant mis fin à leur vie commune. Pour elle, c’est la catastrophe. Ce n’est qu’après un an et demi de démarches juridiques que l’ODM reviendra sur sa décision.

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07.06.2010

Fall  114   Folteropfer mit NEE lebt während langwierigem Verfahren von minimaler Nothilfe

   

«Tenzing» wurde in Nepal verfolgt und gefoltert. In der Schweiz erhielt er einen NEE, da ihm das BFM seine Fluchtgründe nicht glaubte. Nun befindet sich der von den Misshandlungen sehr angeschlagene Mann seit eineinhalb Jahren im Revisionsverfahren und muss mit 6 Franken pro Tag auskommen.

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06.06.2010

Fall  115   Schwere Körperverletzung und Familientrennung bei Ausschaffung

   

Gemäss Dublin-II-Verordnung soll eine tschetschenische Famile nach Polen zurückgeschafft werden, obwohl sie dort nicht sicher und die Mutter schwer krank ist. Währenddem diese in einem Psychiatrizentrum stationär betreut wurde, sollten der Vater und drei Kinder unangekündigt ausgeschafft werden. Dabei wurde dieser so schwer verletzt, dass er bewusstlos ins Spital eingeliefert werden musste.

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21.05.2010

Fall  113   L’ODM voulait renvoyer un mineur sans vérifier s’il serait pris en charge à l’arrivée

   

Suite à de graves problèmes familiaux, le jeune ivoirien « Sofiany » demande l’asile en Suisse. L’ODM admet qu’il est mineur mais estime que son histoire est invraisemblable: il prononce son renvoi sans vérifier l’existence d’un accueil adéquat à son retour. Sur recours, le TAF casse la décision et renvoie le dossier à l’ODM pour complément d’instruction.

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10.05.2010

Fall  112   L’ODM niait sa nationalité, le recours permet de rétablir la vérité

   

Originaire d’Erythrée, « Haile » demande l’asile en Suisse. L’ODM estime qu’il ment sur sa nationalité et son vécu et prononce son renvoi « dans un pays de l’Afrique de l’Est ». Avec l’aide d’une mandataire, « Haile » fait recours et prouve que les arguments de l’ODM ne tiennent pas la route. Il obtient la qualité de réfugié. Avec un délai de recours en 15 jours, comme le propose le DFJP, ces preuves n’auraient pas pu être réunies.

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07.05.2010

Fall  111   Schwangere Frau muss nach Italien zurück – obwohl der Vater des Kindes in der Schweiz lebt

   

Auf das Asylgesuch von «Sarah», die aus Somalia stammt, trat das Bundesamt für Migration (BFM) nicht ein, nun wurde die im sechsten Monat Schwangere nach Italien ausgeschafft. Sie ist mit «Samir» zusammen, der in der Schweiz lebt und dessen Asylgesuch in der Schweiz noch hängig ist. Die Beiden erwarten ein gemeinsames Kind, das «Samir» offiziell anerkannt hat.

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03.05.2010

Fall  110   11 ans de lutte avec les autorités pour faire reconnaître ses souffrances

   

« Sania », victime d'un viol en RDC, voit sa demande d’asile refusée. Malgré de nombreuses démarches étayées par des certificats médicaux toujours plus alarmants, elle demeure pendant 11 ans sous la menace d'un renvoi. Ce n'est qu'après une troisième demande de réexamen qu'elle finit par obtenir l'admission provisoire.

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29.04.2010

Fall  109   Victime de graves violences conjugales, elle risque le renvoi

   

« Zorica », d’origine serbe, découvre peu après son mariage que son époux suisse est très violent. Ils se séparent et l’époux, binational, retourne en Serbie. Au moment de renouveler le permis de « Zorica », l’ODM ne tient pas compte du traumatisme subi, lui reproche son manque d’intégration et prononce son renvoi en Serbie, où son ex-mari la menace de mort.

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28.04.2010

Fall  108   Pas d’asile pour une victime de viols menacée de crime d’honneur

   

Déjà répudiée par sa famille, « Lulia », jeune femme kosovare, est encore victime de séquestration et de viols de la part de son employeur. Son père menace de la tuer, mais l’ODM et le TAF n’y voient qu’un litige privé qui ne saurait conduire à l’octroi de l’asile.

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12.04.2010

Fall  107   L’ODM refuse qu’un père travailleur sans statut reste auprès de son fils

   

« Alvaro » est un travailleur sans statut qui a vécu 11 ans en Suisse et dont la demande de permis humanitaire a été rejetée. L’ODM refuse de réexaminer sa situation, malgré le fait qu’il ait obtenu l’autorité parentale conjointe sur son fils (permis B) auquel il est fortement attaché.

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03.04.2010

Fall  106   Unakzeptable Trennung eines Kindes von seiner Mutter

   

«Lynn» stammt aus dem Kongo und müsste mit ihrem kleinen Sohn dorthin zurückkehren, obwohl das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung für Personen mit kleinen Kindern in den Kongo als nicht zumutbar erachtet. Nun müsste sie wegen rechtswidrigem Aufenthalt ins Gefängnis. Das Kind würde während des Vollzugs für mehrere Monate von seiner Mutter getrennt werden.

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23.03.2010

Fall  105   30 jours pour faire recours : un délai à peine suffisant qui risque d’être raccourci

   

« Jabari », détenu et torturé en Somalie, voit sa demande d’asile être refusée par l’ODM pour des motifs douteux. Après de minutieuses démarches menées en tout juste 30 jours, il arrive à prouver dans un recours que sa qualité de réfugié est indiscutable, amenant l’ODM à revenir sur sa décision. Mais le DFJP entend désormais raccourcir le délai de recours à 15 jours.

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02.03.2010

Fall  104   Migrationsdienst des Kantons Bern missachtet die gesetzlichen Grundlagen

   

Eine Mutter mit drei Kindern hat vor knapp sechs Jahren in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt. Weil sie nach über fünf Jahren noch immer keinen Entscheid des Bundesamtes für Migration (BFM) erhalten hatten, haben sie ein Härtefallgesuch eingereicht. Doch der Migrationsdienst des Kantons Bern hat das Gesuch nicht geprüft, da er davon ausgeht, dass über das Asylgesuch zuerst definitiv entschieden werden muss.

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24.02.2010

Fall  103   Les remarques d’un ROE incitent le TAF à juger que l’ODM n’a pas fait son travail

   

Sur la base de quelques réponses évasives, l’ODM considère qu’« Oury » n’est pas mineur et le traite comme un majeur. Les motifs de l’ODM sont « flous et arbitraires » estime le représentant d’oeuvre d’entraide (ROE) présent à l’audition. Le TAF retient cette critique et demande à l’ODM de prendre les mesures nécessaires pour établir l’âge d’«Oury». Un projet de modification de la loi sur l’asile prévoit de supprimer les ROE. Des témoins gênants ?

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15.02.2010

Fall  101   CHF 12.- pro Tag für eine Mutter mit einem Kleinkind – damit ist kein menschenwürdiges Leben möglich

   

«Alina», die aus Äthiopien stammt, müsste mit ihrem Kleinkind die Schweiz verlassen. Doch wegen fehlender Identitätspapiere und aus Angst vor einer Rückkehr bleibt sie hier. Nun leben sie und ihr kleiner Sohn in einem Sachabgabezentrum, wo sie seit einem Jahr mit 12.- pro Tag über die Runden kommen müssen.

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10.02.2010

Fall  100   Accords de Dublin : renvoi sur Malte… dans l’intérêt de la famille ?

   

Une famille somalienne arrive en deux fois en Suisse. Le père, « Ahmed », et trois enfants sont passés par Malte où ils ont demandé l’asile. La mère, « Aliya » et trois autres enfants, ont transité par l'Italie sans y être enregistrés. En vertu du règlement Dublin, tous seront renvoyés à Malte, le pays le plus surchargé d’Europe.

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10.02.2010

Fall  99   Vraisemblance des motifs : le TAF désavoue l’analyse de l’ODM

   

Alors que l’ODM rejette la demande d’asile de « Mehdi », en qualifiant ses allégations de non vraisemblables et les réponses sur ce qu’il a subi de « vagues et stéréotypées », le TAF, qui a plus d’informations, juge son récit « particulièrement détaillé et convaincant ». « Mehdi » obtient donc l’asile sur recours.

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08.02.2010

Fall  102   Kanton St. Gallen versucht in letzter Minute Härtefall durch Ausschaffung zu vermeiden

   

Wenige Tage vor der Vollendung der nötigen Aufenthaltsfrist um ein Härtefallgesuch einzureichen, versucht das Ausländeramt St. Gallen eine kolumbianische Mutter und ihre 13-jährige Tochter auszuschaffen.

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18.01.2010

Fall  98   Beiständin entscheidet für eine Minderjährige gegen ihre Interessen

   

Die Beiständin informiert die minderjährige «Tsion» erst nach Ablauf der Rekursfrist über den negativen Asylentscheid. Diese ergreift nach Kenntnisnahme des ablehnenden Entscheides innerhalb von fünf Tagen den Rekurs. Das Bundesverwaltungsgericht legt das Recht falsch aus, weist den Rekurs ab. «Tsion» wird aus der Schweiz gewiesen.

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04.01.2010

Fall  97   Die Schweiz soll das Selbsteintrittsrecht nach Dublin II anwenden - Keine Ausschaffung tschetschenischer Familien

   

Einer 6-köpfigen Familie wird in einem Dublin II Verfahren 40 Minuten Zeit gegeben um für die Ausschaffung zu packen, mittellos wird sie nach Frankreich ausgeschafft, wo die Familie keine Unterkunft findet und keine Zukunft hat, das BMF hat nicht vom Selbsteintrittsrecht Gebrauch gemacht.

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22.12.2009

Fall  96   Le renvoi est maintenu même s’il implique l’éclatement de la famille

   

Après 11 ans de séjour, «Rowena», travailleuse sans statut légal originaire des Philippines, se voit refuser un permis humanitaire. Malgré la naissance d’un enfant avec un ressortissant africain débouté de l’asile, les autorités persistent à la menacer d’un renvoi, au risque de faire éclater la famille qui s’est formée en Suisse.

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16.12.2009

Fall  95   Verweigerung von Einschulung eines Kindes mit ungeregeltem Aufenthaltsstatus

   

Einem 10-jährigen Sans-Papier-Kind, das seiner Mutter unbegleitet in die Schweiz folgt, wird aufgrund des noch ungeregelten Aufenthaltsstatus das Recht auf Bildung verwehrt.

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07.12.2009

Fall  94   4 Kinder werden zum Spielball der Härtefallpraxis

   

Einer sechsköpfigen Familie, die seit 15 Jahren in der Schweiz lebt und deren Kinder alle hier geboren und aufgewachsen sind wird die Härtefallbewilligung verweigert mit der Begründung, der Vater sei straffällig geworden. Die Familie lebt von der Nothilfe und soll in ein Unterbringungszentrum umquartiert werden, obwohl die Familie auf Grund fehlender Identitätspapiere nicht ausgeschafft werden kann.

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03.12.2009

Fall  93   La mandataire reçoit la décision 57 jours après le renvoi de son mandant

   

L’ODM n’entre pas en matière sur la demande d’asile de « Kidane » et le renvoie vers l’Italie (en vertu des accords de Dublin) sans même en informer sa mandataire. Une absence de notification qui, selon le TAF, constitue une grave violation de procédure.

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26.11.2009

Fall  92   Kanton Thurgau verweigert Eheschliessung und Familiennachzug aufgrund fadenscheiniger Indizien

   

Weil das Migrationsamt Thurgau aufgrund fadenscheiniger Indizien eine Gefälligkeitsehe zwischen einem CH-Bürger und einer Kenianerin vermutet, wird den beiden die Eheschliessung in der Schweiz faktisch verboten.

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26.11.2009

Fall  91   Traumatisé, il a besoin de soins. Le TAF prononce son renvoi

   

« Zaïm », orphelin, traumatisé par la guerre et par des années d’errance, fait l’objet d’un suivi psychothérapeutique. Sans égard pour les avis médicaux, le TAF retient un défaut d’intégration et confirme son renvoi en Bosnie, même si les soins n’y sont pas garantis.

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22.11.2009

Fall  90   Falsche Identitätsangabe wird der ganzen Familie angelastet – trotz späterer Richtigstellung

   

Das Härtefallgesuch einer Familie, die seit 8.5 Jahren in der Schweiz lebt, wird innerhalb von zwei Wochen «geprüft» und abgelehnt. Die Familie hatte in der Vergangenheit eine falsche Identität angegeben, diese aber später aus freien Stücken richtig gestellt.

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06.11.2009

Fall  89   Nothilfe statt Sozialhilfe während eines ausserordentlichen Verfahrens

   

Nach 6-jährigem Aufenthalt in der Schweiz wird einer 4-köpfigen Familie, die Mutter ist krank, während dem aussichtsreichen Revisionsverfahren nur Nothilfe ausgerichtet, was unnötiges Leiden verursacht.

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13.10.2009

Fall  88   Les erreurs de procédure comptent peu quand il s’agit d’expulser un étranger

   

Placé en détention administrative, « Rustam » y restera jusqu’à son renvoi, malgré plusieurs recours pour de graves vices de procédure. Les autorités ne les nient pas, mais elles estiment que le respect des règles légales est secondaire, parce que « Rustam » a été inculpé pour vol.

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08.10.2009

Fall  83   Renvoi sans risque ? Les autorités ne s’appuient que sur des suppositions

   

« Bajen », kurde de Syrie, est arrêté, interrogé, battu puis libéré. Apprenant qu’on le recherche à nouveau, il finit par fuir en Suisse, où il demande l’asile et s’engage pour la cause kurde. Mais l’ODM puis le TAF refusent sa demande, arguant que « Bajen » n’est pas identifié comme un opposant par les autorités syriennes. Mais en est-on vraiment bien sûr ?

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02.10.2009

Fall  87   Verweigerung des Familiennachzug – Ehe soll durch Besuch und Briefwechsel geführt werden

   

«Anna» wird der Familiennachzug ihres Ehemann vom Ausländeramtes und dem Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St.Gallen verweigert, ihr wird zugemutet ihre Ehe durch Briefwechsel und Besuche zu führen.

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09.09.2009

Fall  85   Impossible de garantir qu’elles rentreront : le TAF les prive de visite à leur famille

   

« Mafo » et « Péna » souhaitent rendre visite à « Musina », leur fille et soeur, qui vit en Suisse avec son mari. Alors que « Mafo » avait déjà obtenu un visa précédemment, les autorités estiment cette fois que le retour au Cameroun n’est pas garanti et refusent d’octroyer des visas malgré toutes les assurances données.

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08.09.2009

Fall  86   Ausweisung eines jungen Vaters – Beziehung zu seiner Tochter faktisch verunmöglicht

   

Einem jungen geschiedenen ausländischen Vater, der sein Besuchsrecht regelmässig wahrnimmt und dadurch deutlich sein Interesse an der Aufrechterhaltung der Beziehung zu seiner Tochter zeigt, wird durch den Entzug seiner Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung in sein Heimatland die Beziehung zu seiner Tochter unmöglich gemacht.

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11.08.2009

Fall  84   Une femme sourde-muette n’a-t-elle pas le droit d’être entendue ?

   

L’ODM rejette la demande d’asile de « Dilba », sourde-muette et analphabète, expliquant que ses déclarations sont imprécises. Le TAF dira que si les faits pertinents ne sont pas établis, c’est à la requérante qui ne parvient pas à communiquer d’en supporter les conséquences.

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07.07.2009

Fall  82   Attribution à un canton : l’exil commence par une séparation

   

Pour ce vieux couple tamoul fuyant la guerre au Sri Lanka, retrouver leur fils, réfugié de longue date en Suisse et désormais naturalisé, était un objectif bien naturel. Mais l’attribution des nouveaux arrivants ne tient guère compte de leurs intérêts légitimes. L’ODM les a placés dans un autre canton et le TAF a tôt fait de rejeter leur recours.

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30.06.2009

Fall  81   Soumis à l’aide d’urgence depuis 5 ans, il s’enfonce dans la précarité

   

« Aimé » vit à l’aide d’urgence depuis 2004. Depuis des années, son renvoi s’avère irréalisable. D’ailleurs, sa région d’origine est en guerre. En plus, il est père de deux enfants suisses. Il doit donc se résigner à vivre durablement dans des conditions de vie déshumanisantes. Théoriquement provisoire, l’aide « d’urgence » dure ici depuis 5 ans.

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27.05.2009

Fall  80   Das Bundesverwaltungsgericht verfolgt eine Praxis, die den Härtefallartikel aushöhlt

   

Das Härtefallgesuch einer 46-jährigen Frau aus Kolumbien, die schon 19 Jahre in der Schweiz als Sans Papiers lebt und arbeitet und bestens integriert ist, lehnen das BFM und das Bundesverwaltungsgericht ab.

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26.05.2009

Fall  78   Violences conjugales: on expulse la victime au lieu de la soutenir !

   

Après avoir subi pendant des années la violence de son mari, « Luzia », brésilienne, se résout finalement à demander le divorce. Déjà déstabilisée par cette situation extrêmement difficile, « Luzia » va se retrouver en plus confrontée à un renvoi.

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23.05.2009

Fall  79   Ausweisung einer Sans Papiers-Familie die bestens in der Schweiz integriert ist

   

Bei der Ausweisung einer bestens integrierten Sans Papiers-Familie können weder das BFM noch das Bundesverwaltungsgericht eine besondere Härte erkennen.

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20.05.2009

Fall  77   Déserteurs érythréens : réfugiés un jour, indésirables le lendemain

   

Mobilisée de force dans l’armée érythréenne, « Lidi » subit de graves sévices et finit par s’enfuir en Suisse. Mais l’ODM ordonne son renvoi. Après une jurisprudence de principe favorable aux déserteurs érythréens, l’ODM se ravise et lui accorde l’asile. Mais à l’avenir, le DFJP propose de modifier la loi afin d’exclure les déserteurs de la qualité de réfugié.

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15.05.2009

Fall  76   Madre e figlia separate da una legge ingiusta

   

Una cittadina beneficiaria del permesso C chiede il ricongiungimento familiare con la figlia nata in Svizzera e tornata in patria all’età di 4 anni per essere accudita dai nonni. Dopo diverse risposte negative, la famiglia chiede un visto turistico per la ragazza, ma le autorità lo negano per timore che rimanga clandestinamente in Svizzera.

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14.05.2009

Fall  75   Trotz psychisch Kranksein in unterirdische Zivilschutzanlage und später in Durchsetzungshaft gesetzt

   

Ein junger Mann möchte lieber in Durchsetzungshaft, als in der Nothilfe alleine in einer unterirdischen Zivilschutzanlage untergebracht zu sein, die ihn psychisch krank macht. Auch die Durchsetzungshaft setzt ihm nach den ersten zwei Monaten zu, doch jetzt will ihn das Ausländeramt nicht mehr daraus entlassen.

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14.05.2009

Fall  74   Phobie des abus : peut-on encore se marier sans prendre un avocat ?

   

Ensemble depuis deux ans, « Aziz » et « Linda » veulent se marier. Malgré le préavis favorable de l’office d’état civil, qui a procédé à une audition, l’organe cantonal de surveillance y voit un abus, car « Aziz » est sans papiers, et l’autorité y met son veto. Ce n’est qu’après les nombreuses démarches d’un avocat que le mariage pourra être célébré.

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30.04.2009

Fall  73   À 5 ans, elle devrait quitter ceux qui l’ont élevée comme leur fille

   

« Mirana » a été élevée depuis sa naissance par son oncle et sa tante, auxquels ses parents naturels l’ont confiée. Mais sa situation en Suisse n’a pas été régularisée. Alors qu’elle a 5 ans, le TAF décide de la renvoyer en Afrique, alors que le canton, l’Office de la jeunesse et la pédiatre sont favorables au placement.

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24.03.2009

Fall  72   Pour l’ODM, son mariage avec une Suissesse n’existe plus : permis refusé

   

« Qazim » est marié avec une Suissesse depuis 2003. Mais son épouse souffre de troubles psychiques qui rendent la vie commune peu à peu impossible. En 2008, l’ODM refuse de renouveler le permis de « Qazim ». L’Office fédéral estime que ce dernier a commis un abus de droit, invoquant son mariage dans le seul but d’obtenir le renouvellement de son permis.

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09.03.2009

Fall  71   Die Fachstelle Migration des Kt. Glaurus lehnt ein Härtefallgesuch nach 9 Jahren Aufenthalt und guter Integration ab

   

Glarner Behörden weisen nach 9 Jahren Aufenthalt ein Härtefallgesuch ab und wollen die Frau trotz hängiger Beschwerde ausschaffen.

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03.03.2009

Fall  70   Ausschaffung trotz eingereichtem Wiedererwägungsgesuch, falsche Aussagen des Ausländeramtes

   

Am gleichen Tag, an dem ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht wird, wird ein Mann in den Niger ausgeschafft. Dazu kam es, weil das Ausländeramt des Kantons St.Gallen den Mann und seine Betreuer in ihrer Absicht getäuscht hat.

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03.03.2009

Fall  69   Militant aujourd’hui, criminel demain ?

   

Persécuté à cause de son homosexualité, « Djallil » gagne la Suisse pour y demander l’asile. Militant actif de la cause homosexuelle, il est reconnu comme réfugié du fait de ses engagements en Suisse. Mais le DFJP projette de sanctionner pénalement certaines activités politiques des requérants d’asile en Suisse. « Djallil » est-il un criminel ?

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25.02.2009

Fall  68   Widerrechtliche Festnahme und Verletzung des Rechts auf Hilfe in Notlagen

   

Ein junges somalisches Ehepaar sucht in der Schweiz Schutz und medizinische Versorgung, nachdem die Frau eine Fehlgeburt mit grossem Blutverlust erlitten hat, weil im Erstaufnahmeland Italien, kein Arzt half. Kaum in der Schweiz wird der Ehemann am Bahnhof festgenommen und nach zwei Tagen in die Empfangsstelle Kreuzlingen geführt. Er findet seine kranke Frau erst Monate später wieder.

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04.02.2009

Fall  67   Nessuna protezione per una vittima della tratta delle donne

   

Una vittima della tratta delle donne decide di uscire dalla clandestinità e presentare una domanda d’asilo in Svizzera. Le autorità non la ritengono credibile e si basano sulla clausola dello Stato sicuro per una decisione di non entrata nel merito sebbene siano presenti gravi indizi di persecuzione.

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03.02.2009

Fall  66   À 8 ans, il est livré à lui-même sans pouvoir rejoindre sa tutrice en Suisse

   

Elevés par leur mère, « Felipe » et « Miguel » ont cinq et treize ans quand celle-ci décède. Leur tante, ressortissante helvétique, obtient leur tutelle et cherche à les faire venir en Suisse. L'ODM refuse. « Miguel » décède à son tour, laissant son frère de huit ans livré à lui-même. L'ODM persiste et signe : « Felipe » ne viendra pas en Suisse. Le TAF lui donne raison.

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20.01.2009

Fall  65   L’ODM affirme que les soins sont possibles, mais il ne cite aucune source

   

Le diagnostic est clair : « Alana » souffre d’un état de stress post-traumatique et le risque de suicide est élevé. L’ODM ordonne néanmoins le renvoi, sans aucune vérification quant aux possibilités de soins au Kosovo. Une décision cassée par le TAF. Le DFJP projette de faire porter le fardeau de la preuve au requérant. Qu’adviendrait-il de personnes comme « Alana »?

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20.01.2009

Fall  64   L’ODM voulait le renvoyer sans vérifier s’il pourrait recevoir des soins

   

La demande d’asile de « Robert » est rejetée, mais son médecin atteste qu’il est gravement malade. L’ODM affirme qu’il pourra se soigner au Togo. Le TAF estime le contraire et reproche à l’ODM de ne citer aucune source. Le DFJP voudrait qu’à l’avenir ce soit au requérant de prouver qu’il ne pourra pas être soigné. Quelles en seraient les conséquences ?

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08.01.2009

Fall  63   Separarsi da un convivente violento può condurre all’espulsione dalla Svizzera

   

Vittima di violenze coniugali, «Juliana» decide di separarsi dal convivente svizzero con il quale ha avuto un figlio. Senza tenere conto dei motivi che hanno condotto alla separazione, il Servizio dei permessi e dell’immigrazione del Canton Ticino le nega la proroga del permesso di dimora e le ordina di lasciare la Svizzera. La figlia maggiore e il figlio minore di nazionalità svizzera sono pure colpiti da questa decisione.

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23.12.2008

Fall  62   Familie trotz guter Integration und behindertem Kind und nach über 9 Jahren Aufenthalt in der Schweiz nicht als Härtefall anerkannt.

   

Eine 4-köpfige Familie stellt nach über 9 Jahren Aufenthalt in der Schweiz ein Härtefallgesuch an das Ausländeramt des Kantons Zürich, dieses wird abgelehnt.

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22.12.2008

Fall  61   Keine Zukunft in Somalia und Europa!

   

Weil in Griechenland das Asylsystem versagt, sucht eine Frau aus Somalia Schutz in der Schweiz. Norwegen hat die Not erkannt und schickt keine Flüchtlinge nach Griechenland zurück, die Schweiz schon!

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22.12.2008

Fall  59   Malgré toutes les preuves de persécution il n’obtient pas l’asile

   

Menacé de mort par des groupes armés, « Salim », ancien interprète en Irak pour l'armée américaine, fuit son pays pour gagner la Suède, puis la Suisse. Conformément à la logique des Accords de Dublin, la Suisse refuse d’entrer en matière sur sa demande d’asile, malgré les documents qui attestent des dangers encourus, et ordonne son renvoi vers la Suède.

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19.12.2008

Fall  60   Ist Italien noch ein sicherer Drittstaat für Familien mit Kindern?

   

Eine Mutter mit ihren Kindern ersucht zweimal in der Schweiz um Asyl, weil sie in Italien, keine Unterstützung findet. Sie müssen in Abbruchhäusern wohnen und die Kinder können nicht zur Schule gehen. Die Schweiz schickt sie wieder in den «sicheren Drittstaat» Italien zurück, wohl wissend, dass sie auf der Strasse landen können.

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19.12.2008

Fall  58   Vergewaltigung durch Uniformierte – weder als asylrelevant noch als frauenspezifischer Fluchtgrund anerkannt

   

Eine Flüchtlingsfrau erfährt in der Schweiz eine Retraumatisierung nach einem unverhältnismässigen Polizeieinsatz, sie erhält eine vorläufige Aufnahme, ihr ursprüngliches Trauma wird ihr jedoch nicht geglaubt.

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19.12.2008

Fall  57   Zivilstandsbeamter verleumdet Bräutigam, der Beamte missbraucht sein Einsichtsrecht in Asylakten

   

Durch die Falschaussagen eines Zivilstandsbeamten wird eine beginnende Ehe zerstört, der Bräutigam wird aus der Schweiz ausgewiesen.

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18.12.2008

Fall  56   Il sauve sa peau grâce à une demande d’asile déposée à l’ambassade

   

« Enrique », colombien, est persécuté, arrêté et torturé par l’armée de son pays. Il obtient l’asile dans notre pays à travers l’ambassade suisse de Bogota, ce qui lui permet d’échapper, lui et sa famille, à un sort tragique. Le DFJP propose pourtant de supprimer la possibilité de demander l’asile dans une ambassade.

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02.12.2008

Fall  55   Assistenza giudiziaria negata a tutti i costi

   

Dopo la sua separazione legale dalla moglie con permesso C, le autorità revocano il permesso di dimora di «Moussa» e gli ordinano di lasciare la Svizzera. «Moussa» chiede l’assistenza giudiziaria ma le autorità respingono la sua richiesta invitandolo ad attingere al capitale di libera uscita dalla sua cassa pensione pur sapendo che non parte definitivamente dalla Svizzera e che questo capitale è esplicitamente destinato alla sua pensione.

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18.11.2008

Fall  54   Padre e figlia costretti a lasciare la Svizzera nonostante la buona integrazione

   

Dopo la sua separazione dalla moglie svizzera con la quale ha vissuto per quasi 4 anni, a «Piotr» viene revocato il permesso B. Al momento dell’entrata in vigore della nuova Legge sugli Stranieri (LStra), «Piotr» chiede il riesame del suo caso alla luce dell’articolo 50 che introduce la nozione d’integrazione.

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17.11.2008

Fall  53   On lui retire sa carte de séjour parce qu'elle voulait voir son fils grandir

   

« Camila » travaille depuis 1991 pour la Genève internationale en tant que domestique privée. En 2003, elle perd sa carte de légitimation du DFAE : on lui reproche d’avoir gardé auprès d’elle son fils, né en 1996. En 2008, une demande de permis humanitaire échoue et le renvoi devient inexorable. Pourtant le fils, âgé de 11 ans, a toujours vécu en Suisse.

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13.11.2008

Fall  52   Renvoyé de force au moment où il allait se marier

   

Abdoulaye, dont la demande d’asile a été rejetée, vit avec sa compagne suisse avec laquelle il a eu un enfant. Alors que des démarches de reconnaissance de l’enfant et de mariage sont en cours, Abdoulaye est arrêté, mis en détention, et renvoyé par vol spécial en Guinée.

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20.10.2008

Fall  50   Europe de Dublin : une pente glissante même pour les « vrais » réfugiés

   

Menacé par des milices islamistes parce qu’il collabore avec l’armée américaine en Irak en tant que traducteur, « Bachir » gagne la Suisse après avoir parcouru l’Europe en quête d’asile. Sans nier ses dires mais en appliquant la logique des accords de Dublin, la Suisse le renvoie vers la Suède, qui veut le renvoyer vers la Grèce, où il risque un renvoi vers l’Irak.

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14.10.2008

Fall  51   Trop pauvre pour venir en Suisse, trop riche pour obtenir l'assistance judiciaire

   

« Francis » demande un visa pour venir assister au mariage de sa soeur en Suisse. Les autorités refusent, arguant que son retour à l’issue du séjour n’est pas garanti, parce qu’il vient d’un pays pauvre. En même temps, l’assistance judiciaire lui est refusée.

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19.09.2008

Fall  49   Nach über 21 Jahren Aufenthalt in der Schweiz, 2008 Ausweisung wegen Sozialhilfeabhängigkeit nach Krankheit

   

Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen drohender Sozialhilfeabhängigkeit.

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17.09.2008

Fall  48   Rentnerübersiedlung - überzogene Anforderungen des Ausländeramtes

   

Das Ausländeramt des Kantons St.Gallen verweigert einer Familie die verwitwete Mutter/ Grossmutter in die Schweiz zu holen, weil es eine Gefahr für eine eventuelle spätere Fürsorgeabhängigkeit sieht.

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15.09.2008

Fall  47   Pas de régularisation après s’être cachée pour échapper au renvoi

   

«Lisa» s’est cachée par peur d’être renvoyée sous la contrainte, alors qu’elle tentait d’obtenir le réexamen de son cas. Par la suite son domicile est à nouveau officialisé. Mais les autorités lui reprochent sa disparition pour refuser de lui accorder un permis de séjour humanitaire.

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08.09.2008

Fall  46   Procédure à l'aéroport: 47 jours de rétention pour une fillette

   

Après avoir demandé l’asile à l’aéroport, une fillette et sa mère sont retenues durant 47 jours dans la zone de transit. Elles y séjournent dans des conditions inappropriées, surtout pour une enfant. Même le droit à une promenade quotidienne n’est pas respecté.

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25.08.2008

Fall  45   20 mois de procédure pour obtenir un visa

   

Il aura fallu 20 mois de procédure judiciaire pour qu’«Irina», originaire du Kosovo, puisse venir rendre visite à sa fille en Suisse. L’ODM prétendait que son retour au Kosovo n’était pas garanti. Le TAF admet un recours et casse la décision de l’ODM.

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07.08.2008

Fall  44   Verstoss gegen die Bundesverfassung Art. 12: Bettelexistenz in Folge Nothilfe trotz hängigem Härtefallgesuch

   

Eine dreiköpfige Familie mit hängigem Härtefallgesuch und guten Integrationschancen wird in die Nothilfe verwiesen, was die Arbeitssuche enorm erschwert und sie in eine unwürdige Bettelsituation bringt.

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17.07.2008

Fall  43   L’entêtement de l’ODM l’empêche de faire le deuil de sa famille

   

Au bénéfice d'une admission provisoire depuis 2002, «Makaya» a dû mener près de 15 mois de bataille juridique avec l’ODM pour obtenir un visa de retour afin de finalement pouvoir se rendre au Congo et se recueillir sur les tombes de sa fille et de sa soeur.

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04.07.2008

Fall  42   Geschlechtspezifische Diskriminierung: Der Staat schnüffelt bei erleichterter Einbürgerung, weil die Ehefrau älter ist

   

Geschlechtspezifische Diskriminierung: Weil die Ehefrau 13 Jahre älter als der Ehemann und dieser ein ehemaliger abgewiesener Asylbewerber ist, wird ein Ehepaar, nach dem Gesuch um erleichterte Einbürgerung, aufgrund des Generalverdachts auf Scheinehe, observiert.

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04.07.2008

Fall  41   Verletzung des Rechts auf eine Vater-Kind-Beziehung

   

Dem geschiedenen, marokkanischen Vater wird mit dem Entzug der B-Bewilligung und der Wegweisung aus der Schweiz verunmöglicht die Beziehung zu seinem Sohn zu leben. Dies obwohl der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in einem ähnlichen Fall die Vater-Kind-Beziehung geschützt hat.

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03.07.2008

Fall  40   17 anni vissuti in Svizzera non contano niente

   

Poco dopo la separazione dalla moglie, «Diego», cittadino della Repubblica Dominicana, perde lo statuto di ammissione provvisoria concesso nel 2004 in relazione allo stato di salute della moglie. L’UFM non tiene conto dei 17 anni di vita trascorsi in Svizzera, del suo buon grado d’integrazione e della sua relazione con le due figlie (nate nel 1995 e 2007) anch’esse residenti in Svizzera.

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01.07.2008

Fall  39   Les résultats erronés d’une analyse «lingua» auraient pu conduire au renvoi

   

En 1998, «Dina» voit sa demande d’asile refusée sur la base d’une analyse «lingua» qui réfute sa nationalité angolaise. Pourtant en 2007, dans le cadre d’une demande de permis B, la représentation angolaise lui délivre un passeport. «Dina» aura vécu plusieurs années à tort sous la menace d’un renvoi.

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16.06.2008

Fall  38   L’argent d’un requérant d’asile peut être confisqué

   

Un requérant d’asile doit toujours pouvoir prouver la provenance de l’argent qu’il a sur lui. Pour n’avoir pas pu le faire, «Aristide» s’est fait confisquer la somme qu’on lui avait prêtée. Saisi d’un recours, le TAF confirme la légalité de cette saisie.

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13.06.2008

Fall  37   Opferhilfegesetz nicht respektiert und als Härtefall nicht anerkannt, obwohl er durch Schweizer Beamte geschädigt worden ist.

   

Ein junger Mann aus dem Sudan erfährt während des Asylverfahrens grobe Übergriffe seitens der Bahnpolizei. Das löst bei ihm psychische Probleme aus. Erst nach zwei Jahren kann er sich für eine Strafklage gegen die Bahnpolizei wegen Amtsanmassung, Freiheitsberaubung und Nötigung entscheiden.

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04.06.2008

Fall  36   Il souhaite faire un master, l’autorité refuse de renouveler son permis

   

Après l'obtention de son diplôme d'ingénieur, «Juan», originaire du Pérou, envisage un master en informatique à l'Université de Genève. Il demande le renouvellement de son permis, mais l’OCP refuse, en s’appuyant sur la législation restrictive qui prévaut. Un recours a été déposé.

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29.05.2008

Fall  35   L’Office fédéral des migrations disqualifie les mesures d’intégration genevoises

   

Malgré le fait qu’il travaille comme juge prud’hommes, suit des formations pour se reconvertir professionnellement et a réussi l’examen de français mis en place par les autorités genevoises, « Guran » voit sa demande anticipée de permis C être refusée par l’ODM.

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27.05.2008

Fall  34   Un père de famille expulsé par vol spécial

   

« Ibrahim », requérant d’asile débouté, vit avec « Aïssa » (permis C) qui est enceinte de leur deuxième enfant. Alors que des démarches de mariage sont en cours, « Ibrahim » est mis en détention pendant plus de 2 mois puis expulsé par vol spécial.

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22.05.2008

Fall  33   D’après la loi, grand-maman ne fait pas partie de la famille

   

Aller revoir sa grand-mère malade après dix ou douze ans de séparation n’est pas possible lorsqu’on se trouve admis provisoirement en Suisse. Le permis F ne permet pas de voyager librement et les exceptions prévues sont extrêmement limitées.

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15.05.2008

Fall  32   Verstoss gegen die Bundesverfassung Art. 12: Bettelexistenz in Folge Nothilfe und die Konvention über die Rechte der Kinder

   

Eine vierköpfige Familie mit einem Kleinkind und einem schulpflichtigen Kind muss in der Nothilfe mit 504 Franken pro Monat für Essen, Hygiene, Kleider, Kommunikation, Mobilität etc. auskommen. Damit sie über die Runden kommt, ist sie auf Hilfe angewiesen und kommt so in eine Bettelexistenz.

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05.05.2008

Fall  31   Obtenir des papiers est impossible, mais ce n’est pas une excuse

   

Un requérant d’asile doit présenter une carte d’identité ou un passeport lors du dépôt de sa demande, sous peine de la voir frappée de non entrée en matière (NEM). L’Ouganda, explique «William», ne délivre pas de carte d’identité, et les passeports y sont réservés aux privilégiés. Excuse rejetée.

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26.04.2008

Fall  30   Le TAF renvoie une jeune fille qui a passé son adolescence en Suisse

   

«Daria», travailleuse sans statut, vit en Suisse depuis 1998. Sa fille «Ines», 15 ans, a passé son adolescence et construit son identité à Genève. Depuis 10 ans la jurisprudence tenait compte de l’adolescence vécue en Suisse, mais le TAF confirme la décision ODM de renvoyer mère et fille.

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24.04.2008

Fall  29   Analyse d’origine « Lingua » : une preuve faillible

   

Il aura fallu de multiples contre-preuves pour que ce pharmacien iranien d’origine kurde obtienne l’asile. Se fiant à une expertise linguistique dont les conclusions finiront par être démenties, l’ODM le prenait pour un abuseur.

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26.03.2008

Fall  28   Wegen Ausschaffung kann sie ihren Freund nicht heiraten

   

Die Heirat einer Schweizerin mit ihrem Freund aus «Benin» ist durch die Ausschaffung faktisch verhindert worden

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15.03.2008

Fall  27   Er ist psychisch krank, das BFM lässt ihn ausschaffen

   

Trotz psychischer Krankheit (PTBS) Ablehnung einer humanitären Aufenthaltsbewilligung und Ausschaffung in sein Heimatland, wo er keine psychische Betreuung und Medikamente vorfindet.

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03.03.2008

Fall  26   9 ans de procédure pour faire reconnaître les persécutions subies

   

«Sarah», victime d’atroces persécutions, voit sa demande d’asile être frappée de non-entrée en matière parce qu’elle n’a pas de papiers d’identité. Il faudra 3 recours et 3 demandes de réexamen pour que le TAF lui accorde finalement l’asile. Après presque 10 ans de procédure.

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21.02.2008

Fall  25   Il se sépare après 6 ans de mariage : l’ODM le renvoie

   

Peu après s’être séparé de sa femme après 6 ans de mariage, « Augustin », ressortissant malgache, se voit refuser la prolongation de son permis B par l’ODM. Un recours devant le TAF reproche à l’office fédéral de ne pas prendre en considération ses propres directives.

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07.02.2008

Fall  24   Procédure accélérée au CEP : traumatismes psychiques négligés

   

Arrivée au CEP dans un état de profonde détresse psychique, « Samila » n’y reçoit aucun soin, et l’ODM y décide en 20 jours de la renvoyer. Son recours est déclaré d’emblée « voué à l’échec » et soumis au paiement d’une avance de frais. Il aboutira cependant à son admission provisoire... en raison de graves troubles psychiques.

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16.01.2008

Fall  23   Parce qu’elle se sépare d’un mari violent, l’ODM la renvoie

   

En 2002, « Zlata » rejoint son ami, titulaire d’un permis C. Ils se marient en 2005, après avoir eu deux enfants. Victime de violences conjugales, elle quitte son mari en 2006. l’ODM refuse alors de prolonger le permis B, obtenu par mariage, et prononce son renvoi.

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21.12.2007

Fall  22   Une tentative de renvoi brutal à six semaines de l'accouchement

   

Le 27 août 2007, la police bernoise tente de renvoyer par la force la famille A., alors que madame en est à sa 34ème semaine de grossesse. Brutalement amenés devant l'avion, ils échappent au renvoi grâce à l’intervention du pilote, qui refuse de les embarquer.

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04.12.2007

Fall  21   L’accueil d’une fillette mettrait en péril notre politique des étrangers

   

À la mort de sa tutrice, "Malika", jeune pupille de l’Etat algérien, est confiée à "Karim", un compatriote installé à Genève et naturalisé suisse, qui finançait son éducation. Mais les autorités suisses refusent d'accorder une autorisation d'entrée et de séjour à "Malika".

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08.11.2007

Fall  20   Permis humanitaire: l'ODM ne tient pas compte de l'adolescence passée en Suisse

   

Le couple "Morales" vit en Suisse depuis 1999 avec ses 4 enfants, dont l’intégration est d’autant plus forte qu’ils vivent ici leur adolescence. Malgré une jurisprudence qui souligne l’importance de cette période, l'ODM leur refuse un permis humanitaire.

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29.10.2007

Fall  19   La législation l'empêche de revoir sa sœur, après 12 ans d’exil

   

Admise provisoirement depuis 1995, "Danica" se voit refuser le visa de retour dont elle a besoin pour quitter la Suisse et y revenir. Elle voulait revoir sa sœur, qu’elle n’a pas revue depuis plus de 10 ans, mais la législation, durcie en 2004, ne le permet pas.

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28.09.2007

Fall  18   Les autorités brisent la vie familiale d'une enfant suisse

   

Naturalisée suisse, "Léa", 3 ans, risque de devoir partir avec sa mère en Equateur, malgré le fait que son père, ses deux demi-sœurs et ses grands-parents vivent en Suisse. En effet, l'ODM refuse d'octroyer une autorisation de séjour à sa mère.

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26.09.2007

Fall  17   15 ans de vie en Suisse, ça ne compte pas

   

"Dhurim" vit et travaille en Suisse depuis bientôt 15 ans. Il est parfaitement intégré, n'a jamais touché d'aide sociale, cotise pour les assurances et paie l'impôt à la source. Pourtant, l'ODM et le TAF refusent de régulariser sa situation.

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17.09.2007

Fall  16   Handicapé par un accident, il n’obtient pas de délai pour terminer sa rééducation

   

"Si je repars là-bas, un jour, je serai paralysé" clame "Toriki", demandeur d'asile renversé par une voiture à Berne et gravement blessé. Frappé d’une décision de renvoi, il n’obtient pas de pouvoir rester en Suisse jusqu’à la fin des soins, alors que les autorités savent qu'il risque un handicap à vie s'il ne termine pas sa rééducation.

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03.09.2007

Fall  15   Pas de regroupement possible entre une mère et ses filles

   

"Acha", camerounaise et titulaire d'un permis C, vit légalement en Suisse depuis 1994. Elle ne parvient pas à obtenir une autorisation de séjour pour ses 3 filles mineures nées au Cameroun. Deux d'entre elles, adolescentes, sont pourtant auprès d'elle en Suisse depuis 2003.

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28.08.2007

Fall  14   18 ans après: un retour vers l'inconnu

   

Depuis 18 ans (dont 14 en Allemagne), la famille "Camil" a vainement cherché à obtenir l’asile en Europe. Après 4 ans en Suisse, ils sont renvoyés en Turquie, un pays où les enfants mineurs n’ont jamais vécu et dont ils ne parlent pas la langue.

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21.08.2007

Fall  13   Le savoir-faire du TAF pour minimiser les persécutions subies

   

La famille "Zhika", rom de Voïvodine, se voit refuser l’asile par l’ODM et le TAF, malgré les multiples exactions subies suite à un premier renvoi en Serbie. Les autorités minimisent les persécutions et lui demandent des preuves formelles impossibles à réunir.

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23.07.2007

Fall  12   Cul de sac juridique pour trois jeunes ayant grandi en Suisse

   

Après 8 ans de séjour, la famille « Alba », particulièrement bien intégrée, et dont les 3 enfants ont forgé leur personnalité en Suisse, ne parvient toujours pas à faire prendre en considération la réalité humanitaire de sa situation et voit son renvoi prononcé.

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17.07.2007

Fall  11   Une intégration réussie ne suffit pas

   

"Ricardo" et "Felicia", tous deux travailleurs sans-papiers, ont fondé une famille en Suisse. Malgré une intégration parfaitement réussie et un temps de séjour important, l'ODM et le DFJP leur refusent une régularisation et prononcent leur renvoi

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18.06.2007

Fall  10   Brisée par des viols, elle reste par erreur 7 mois à l’aide d’urgence

   

ncapable de parler des viols qui l’ont traumatisée, "Yeshi" est frappée de non entrée en matière. Lorsqu’elle parvient à parler à sa thérapeute des violences qu'elle a subies, l'ODM laisse passer 7 mois avant de traiter sa demande de reconsidération. 7 mois de trop à l’aide d’urgence.

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11.06.2007

Fall  9   L'autorité la prive de son père pour pouvoir expulser sa mère

   

"Meliane", 2 ans, risque de devoir partir avec sa mère en Côte d’Ivoire, malgré les liens affectifs étroits noués avec son père suisse. L’ODM refuse en effet un permis humanitaire à sa mère. Pourtant "Meliane" est aujourd’hui suissesse.

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05.06.2007

Fall  8   Renvoyé vers un pays voisin pour y vivre dans la clandestinité

   

"Ahmed", somalien, a obtenu l'admission provisoire en Suisse. Mais comme il s'est rendu en Italie, l'ODM refuse de l’admettre à nouveau et le renvoie vers le pays voisin, où il n'a aucune chance d'obtenir un statut légal.

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26.03.2007

Fall  7   Renvoyé sans que son récit ait été vérifié

   

"Fodé" prétend avoir fui la Guinée où il aurait été emprisonné et torturé. Son récit paraît cohérent et vérifiable, mais sa demande sera frappée de non entrée en matière, car il n'a pas présenté de papiers d'identité dans les 48 heures suivant sa demande.

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26.03.2007

Fall  6   Que faut-il de plus pour admettre un cas de rigueur ?

   

"Beatriz" vit sans statut à Genève depuis plus de neuf ans. Ses deux filles l'ont rejointe depuis six ans. Malgré leur bonne intégration, l’ODM refuse leur régularisation, sans se soucier de ce que deviendrait dans son pays d'origine la fille aînée, handicapée.

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16.03.2007

Fall  5   Une amende salée pour un requérant indigent

   

Un demandeur d’asile se fait contrôler par la police près de la frontière avec la France. Il reçoit cinq mois plus tard une amende d’un montant de 360 francs suisses, un montant difficilement payable pour un demandeur d’asile qui vit de l’aide sociale.

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16.03.2007

Fall  4   Des informations peu sérieuses qui auraient pu coûter la vie à une jeune femme

   

L’ODM s’appuie sur des informations erronées dans le cas d’une jeune femme dont la survie dépend d’une opération médicale de pointe irréalisable en Russie. Sans le travail du mandataire, le permis humanitaire lui aurait été refusé.

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15.03.2007

Fall  3   Après avoir travaillé 18 ans en Suisse, il risque l’expulsion

   

Après 18 ans passés en Suisse, à bâtir routes, immeubles et maisons, "Alkan", travailleur sans-papiers, voit son renvoi prononcé par les autorités suisses.

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15.03.2007

Fall  2   Perd-on sa famille à la majorité ?

   

"Yllka" a grandi avec sa belle-mère et ses demi-frères et soeurs. Tous rejoignent le père de famille, titulaire d’un permis C, qui demande le regroupement familial. Le permis n’est refusé qu’à "Yllka", majeure, qui est sensée retourner seule au Kosovo.

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07.03.2007

Fall  1   Menacé de mort dans son pays, il fait l’objet d’une décision de renvoi

   

La demande d’asile de "Betim", originaire du Kosovo, est rejetée par l’ODM, qui exige son renvoi. "Betim" fait recours en s’appuyant sur une enquête de l’OSAR qui atteste qu’il est en danger de mort dans son pays. Mais le TAF ne veut rien entendre.