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AKTUELL

SBAA sucht PraktikantIn

Die SBAA sucht ab dem 1. April 2010 eine PraktikantIn für die Falldokumentation.

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AKTUELL

Ausschaffungsinitiative

Die Mehrheit der Staatspolitischen Kommission des Ständerats (SPK) war der Meinung, dass die Ausschaffungs-initiative nicht gegen zwingendes Völkerrecht verstösst. Die SPK will nun der Ausschaffungsinitiative einen direkten Gegenvorschlag gegenüberstellen.

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AKTUELL

Asylstatistik 2009

Das Bundesamt für Migration präsentiert die kommentierte Asylstatistik des vergangenen Jahres. Einerseits lässt sich ein leichter Rückgang bei den Asylgesuchen und andereseits ein markanter Anstieg der Nichteintretensentscheide feststellen.

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AKTUELL

Bundesamt für Migration höhlt das Beschwerde- recht aus

Seit gut einem Jahr ist die Dublin-II-Verordnung für die Schweiz in Kraft. Nach dieser Verordnung ist derjenige Staat für ein Asylgesuch zuständig, in dem sich der Asylsuchende zuerst aufgehalten hat.

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Aktuell

Thomas Hammarberg, Menschenrechtskommissar des Europarates, hat in Hinblick auf das 20-jährige Bestehen der UNO-Kinderrechtskonvention einen Bericht zur Umsetzung der Kinderrechte durch die Unterzeichnerstaaten verfasst.

Seine Bilanz fällt nicht sehr gut aus.

 

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BERICHT ZU DUBLIN II

Dublin II: Italien ein «sicherer» Drittstaat?

Auf Grund von Beobachtungen, Gesprächen mit Hilfswerkvertretern und Asylsuchenden hat die Beobachtungsstelle den vorliegenden Bericht zu Dublin II und Italien verfasst. Er zeigt auf, dass die Situation für Asylsuchende in Italien alarmierende Ausmasse angenommen hat.

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RECHT AUF BILDUNG VERWEHRT!

Im Durchgangszentrum Lyss (BE)  halten sich momentan 4 Schul- und Kindergarten pflichtige Kinder auf. Keine Gemeinde will die Kinder einschulen und der Unterricht im Zentrum selbst wurde eingestellt. Damit wird  ihnen  das  Recht auf Bildung verwehrt. Die Begründungen sind nicht geeignet, die Verletzung dieses Rechts zu rechtfertigen.

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AKTUELL

Kinderrechte und Migrationsgesetzgebung

1.9.09 Im veröffentlichten Bericht untersucht die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht, wie es bei der Anwendung des Asyl- und des Ausländergesetzes um die Rechte der Kinder steht. Dabei kommt sie zum Schluss, dass dem von der Schweiz ratifizierten UNO-Übereinkommen über die Rechte des Kindes (KRK) vielfach keine Beachtung geschenkt wird.

>>  zum Bericht

AKTUELL

Bericht des Osservatorio Ticino

Die Beobachtungsstelle Tessin (Osservatorio Migrazioni Ticino) hat einen ausführlichen Bericht zu ihren Beobachtungen und Feststellungen im Jahr 2008 veröffentlicht. 

>> Zum Bericht (auf italienisch)

 

AKTUELL

Breite Koalition gegen die Gesetzesrevision

Eine breite Koalition von friedenspolitischen, Menschenrechts-, Asyl- und Migrationsorganisationen hat am 26. März ihre Stellungnahme gegen die vom Bundesrat in Vernehmlassung geschickten Verschärfungen im Asyl- und Ausländerrecht präsentiert. Die Koalition lehnt die Gesetzesverschärfungen aus grund- und menschenrechtlicher Optik ab. Dies umso mehr, als das verschärfte Ausländerrecht und die letzte Revision des Asylgesetzes erst seit einem Jahr in Kraft sind.

>> Zur Stellungnahme

AKTUELL

Podiumsgespräch
Am 28. März 2009 haben
Expertinnen und Experten zur Umsetzung des verschärften Asyl- und des Ausländergesetzes diskutiert – und mit Kritik nicht gespart. Sie hielten fest, dass seit den Gesetzesneuerungen Asylsuchende vermehrt in prekären Situationen leben. Kritisiert wurden insbesondere die Nothilfe und die fehlende Umsetzung der Härtefallregelung in verschiedenen Kantonen.

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60 Jahre Menschenrechte, 30 literarische Texte

Zum 60. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte haben 30 Autorinnen und Autoren eigens neue Texte verfasst. Je ein literarischer Beitrag für jeden der 30 Artikel der Menschenrechtserklärung.

 

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Unrecht darf nicht Recht sein – die Beobachtungsstelle schaut hin

Die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht zeigt auf, welche Auswirkungen das verschärfte Asyl- und das Ausländergesetz auf die Lebenssituation der betroffenen Menschen haben. Sie macht anhand von konkreten Fällen deutlich, wo die Behörden durch die Anwendung dieser Gesetze rechtsstaatliche Prinzipien, die Bundesverfassung und die von der Schweiz ratifizierten internationalen Konventionen verletzen. 

 

Die bereits dokumentierten Fälle zeigen: Familien mit Kindern versuchen mit der knapp bemessenen Nothilfe zu überleben und geraten in eine Bettelexistenz; Flüchtlinge erhalten keinen Schutz, wenn sie nicht in kürzester Zeit Identitätspapiere beschaffen können; Schweizer Kinder müssen die Schweiz verlassen, wenn die Aufenthaltsbewilligung ihrer Mutter nicht verlängert wird; Flüchtlinge werden in Drittstaaten ausgeschafft, auch wenn sie dort keinen Schutz erwarten können.

Eine Übersicht über die Fälle zeigt, dass sich die Situation von Asylsuchenden und MigrantInnen in vielen Bereichen verschlechtert hat.

 

Die Schweizerische Beobachtungsstelle arbeitet eng mit den regionalen Beobachtungsstellen zusammen, die in der Westschweiz, der Deutschschweiz und im Tessin konkrete Fälle sorgfältig recherchieren und dokumentieren. Sie bringt die Informationen an die Öffentlichkeit in der ganzen Schweiz, damit Unrecht nicht Recht wird.

BERICHT DER SBAA: Übersicht über die dokumentierten Fälle

 

Drei Jahre nach der Abstimmung über das verschärfte Asyl- und das neue Ausländergesetz haben die Beobachtungsstellen für Asyl- und Ausländerrecht in der Romandie, der Ostschweiz und im Tessin über 80 problematische Situationen dokumentiert. In einer vor der Schweizerischen Beobachtungsstelle erstellten Übersicht wird deutlich, dass sich die Situation der Betroffenen in vielen Bereichen verschlechtert  hat.

 

>> zum Bericht

Beiständin entscheidet für eine Minderjährige gegen ihre Interessen

18.01.2010 Fall 98

Die Beiständin informiert die minderjährige «Tsion» erst nach Ablauf der Rekursfrist über den negativen Asylentscheid. Diese ergreift nach Kenntnisnahme des ablehnenden Entscheides innerhalb von fünf Tagen den Rekurs. Das Bundesverwaltungsgericht legt das Recht falsch aus, weist den Rekurs ab. «Tsion» wird aus der Schweiz gewiesen.

Die Schweiz soll das Selbsteintrittsrecht nach Dublin II anwenden - Keine Ausschaffung tschetschenischer Familien

04.01.2010 Fall 97

Einer 6-köpfigen Familie wird in einem Dublin II Verfahren 40 Minuten Zeit gegeben um für die Ausschaffung zu packen, mittellos wird sie nach Frankreich ausgeschafft, wo die Familie keine Unterkunft findet und keine Zukunft hat, das BMF hat nicht vom Selbsteintrittsrecht Gebrauch gemacht.

Verweigerung von Einschulung eines Kindes mit ungeregeltem Aufenthaltsstatus

16.12.2009 Fall 95

Einem 10-jährigen Sans-Papier-Kind, das seiner Mutter unbegleitet in die Schweiz folgt, wird aufgrund des noch ungeregelten Aufenthaltsstatus das Recht auf Bildung verwehrt.

4 Kinder werden zum Spielball der Härtefallpraxis

07.12.2009 Fall 94

Einer sechsköpfigen Familie, die seit 15 Jahren in der Schweiz lebt und deren Kinder alle hier geboren und aufgewachsen sind wird die Härtefallbewilligung verweigert mit der Begründung, der Vater sei straffällig geworden. Die Familie lebt von der Nothilfe und soll in ein Unterbringungszentrum umquartiert werden, obwohl die Familie auf Grund fehlender Identitätspapiere nicht ausgeschafft werden kann.

Kanton Thurgau verweigert Eheschliessung und Familiennachzug aufgrund fadenscheiniger Indizien

26.11.2009 Fall 92

Weil das Migrationsamt Thurgau aufgrund fadenscheiniger Indizien eine Gefälligkeitsehe zwischen einem CH-Bürger und einer Kenianerin vermutet, wird den beiden die Eheschliessung in der Schweiz faktisch verboten.

Falsche Identitätsangabe wird der ganzen Familie angelastet – trotz späterer Richtigstellung

22.11.2009 Fall 90

Das Härtefallgesuch einer Familie, die seit 8.5 Jahren in der Schweiz lebt, wird innerhalb von zwei Wochen «geprüft» und abgelehnt. Die Familie hatte in der Vergangenheit eine falsche Identität angegeben, diese aber später aus freien Stücken richtig gestellt.

Nothilfe statt Sozialhilfe während eines ausserordentlichen Verfahrens

06.11.2009 Fall 89

Nach 6-jährigem Aufenthalt in der Schweiz wird einer 4-köpfigen Familie, die Mutter ist krank, während dem aussichtsreichen Revisionsverfahren nur Nothilfe ausgerichtet, was unnötiges Leiden verursacht.

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